Helen Schöpe
Soziales Jahr in Frankreich
30.07.2010 | 18:52 Uhr 2010-07-30T18:52:00+0200
Schwelm.Wenn für andere wieder die Schule beginnt, geht Helen Schöpe (19, ab 8.8. 20 Jahre) nicht mehr zum Märkischen Gymnasium, sondern reist zum Arbeiten nach Frankreich..
Neben Vorbereitungsseminaren des Internationalen Bundes (IB), „ihrer“ Entsendeorganisation, ermöglicht ihr das Jugendzentrum Schwelm im Rahmen eines (notwendigen) Praktikums Einblicke in den zukünftigen Arbeitsbereich. „Ich bin froh, dass ich hier praktische Erfahrungen sammeln kann, denn als Animateurin soll ich laut Einsatzstellenbeschreibung recht eigenverantwortlich tätig werden“, sagt die junge Frau, die dort als einzige deutsche Freiwillige arbeiten wird. Das käme ihren Sprachkenntnissen bestimmt zugute. Auch in ihrem Urlaub (26 Tage) will sie im Land bleiben (nur zu Weihnachten macht sie vielleicht eine Ausnahme), um es zu erkunden.
Sprache beeinflusste ihre Länderwahl
Der Wunsch, viel Französisch zu sprechen, beeinflusste ihre Länderwahl. „Mein Traum war eigentlich Afrika“, so Helen Schöpe. (Dort ist Französisch besonders verbreitet, Anm. d. Redaktion). Aber alle in diesem Jahr beginnenden Projekte würden an deutschen Schulen stattfinden. Das wüsste sie aufgrund eines vom IB veranstalteten Seminars in Würzburg, in dessen Verlauf 23 jungen Leuten im Alter von 18 bis 27 Jahren Projekte in verschiedenen Ländern vorgestellt wurden.
3000 Euro kostet die Teilnahme. „1.200 Euro muss ich selber übernehmen und erhalte davon monatlich 100 Euro zurück als Taschengeld. 1.800 Euro sind über Spenden aufzubringen, die ab 200 Euro auch steuerlich absetzbar sind und sozialen Projekten zugute kommen“, erklärt die junge Erwachsene. Sie habe auch schon Privatleute und Firmen als Sponsoren gewinnen können, aber das Geld reiche noch nicht. Insofern würde sie sich sehr über weitere Spenden freuen (Konto unter ihrem Namen: 3700721 bei der Deutschen Bank, BLZ 33070024, Stichwort Int. Bund). Alle Spender würde sie in ihrem eigens für den Auslandsaufenthalt eingerichteten Blog (öffentlich einsehbares Tagebuch im Internet), in den sie wöchentliche Berichte einstellen will, namentlich erwähnen.
Neben dem Teilnehmerbeitrag kommt sie auch für ihre Reisekosten auf. Die Unterbringung und Verpflegung in einem Wohnheim werden dagegen übernommen, ebenso wie diverse Versicherungen. „Und ich kann kostenlos einen Jugendleiterschein machen“, hebt die Schwelmerin hervor.
Das wäre aber für die Wahl dieser Entsendeorganisation nicht ausschlaggebend gewesen. Sie wollte schon früher ins Ausland, was in der Jahrgangsstufe 11 aber nicht geklappt hatte. Im November letzten Jahres habe sie sich dann ernsthaft damit beschäftigt. „Eigentlich zu spät, denn da waren viele Bewerbungsfristen schon abgelaufen“ , erinnert sie sich. Deshalb hätte sie beim Deutschen Akademischen Austausch Dienst angerufen und den Tipp erhalten, es beim IB zu versuchen.
Politologie und Geschichte studieren
Ihre Auslandserfahrung – da ist sich Helen Schöpe sicher – wird ihr auch nach dem FSJ zugute kommen, denn sie will Politologie sowie Geschichte studieren - und danach im Diplomatischen Dienst tätig werden.
Aber erst einmal muss sie ihre Koffer packen und ihr Zimmer ausräumen. „Darauf freut sich schon meine Schwester, weil es größer ist“, sagt sie. Außerdem bliebe sie nach dem FSJ auch nur etwa einen Monat daheim, bevor ihr Studium beginne. Eine Abschiedsparty soll es auch noch geben, bevor sie am 6. September aufbricht – zusammen mit ihrer Mutter, die sie „wegen meiner zwei Riesenkoffer“ mit dem Auto nach Erquy bringt.
12:09
Sorry, E-Mailadresse war natürlich ein echter Schreibfehler, Internetadresse war gemeint. Hat sich ja geklärt.
08:45
Ne, dem ist wohl so, (allerdings reden wir ja hier nicht von email AdressenI) -aber letztendlich führt doch eine Internetadresse, ebenso wie eine Internetadresse zu einer Internetseite, und ob da jetzt nen Schritt mehr oder weniger zwischen ist, finde ich egal, aber klar, die Seite kam dann nicht von hier, wennse hier aber hinterlegt ist.....
Ich denke kaum, dass Madmoiselle Helen dafür Geld bekommt.... und selbst wenn, dann wirds wohl kaum soviel sein, ein neues Leben in F anzufangen....
07:54
Man sollte eine kopierbare und damit natürlich ins Adressfeld einfügbare E-Mailadresse nicht mit einem Link verwechseln, welcher direkt beim Anklicken auf die andere Internetseite führt.
Ansonsten ist das ja eine nette Idee, sich sein Leben und Lernen gerne von anderen gegen Berichterstattung darüber bezahlen zu lassen.
20:10
ja, schon, das ist offensichtlich, trotzdem ist es ein Link der durch einfaches kopieren/ziehen in die Adressleiste Wirkung zeigt.
Also, ich habe hier sowas noch nie gesehen, dass von der eigenen Seite weggelinkt wird...
20:10
ja, schon, das ist offensichtlich, trotzdem ist es ein Link der durch einfaches kopieren/ziehen in die Adressleiste Wirkung zeigt.
Also, ich habe hier sowas noch nie gesehen, dass von der eigenen Seite weggelinkt wird...
19:15
@ fremdlinkengehtgarnicht:
Ein richtiger Link sieht anders aus. Was hier steht, ist schlichter Text. Aber woher soll ein Online-Portal sich in so was auskennen?
21:10
Oh mein Gott, sehe ich hier den ersten Fremdlink auf derWesten ?
Krasse Sache.... und Glückwunsch !