Rüstwagen unfreiwillig „tiefer gelegt“
07.12.2010 | 17:51 Uhr 2010-12-07T17:51:00+0100
Schwelm.Für einen Feuerwehreinsatz – letztendlich in eigener Sache – sorgte in der Nacht zu Dienstag ein Wasserrohrbruch in der Schulstraße. Geschätzte 200 000 Liter Wasser hatten in Höhe der Brauereigasse die gepflasterte Fahrbahn unterspült. Als der neue Rüstwagen der Schwelmer Wehr über die von außen unversehrt wirkende Straße fuhr, tat sich plötzlich ein etwa 1,20 Meter tiefes Loch auf, in dem das linke hintere Zwillingsrad des 320 000 Euro teuren Fahrzeugs bis zur Achse versank.
Gestern Morgen konnte Wehrchef Norbert Fichtel schon wieder über das nächtliche Geschehen schmunzeln. „Manchmal braucht eben die Feuerwehr selber Hilfe.“ Der Schaden sei glücklicherweise recht überschaubar. „Der Auspuff ist plattgedrückt und wir werden die Achsen des Fahrzeugs sicherheitshalber vermessen lassen.“ Besonders ärgerlich: Es ist das neueste Fahrzeug im Fuhrpark der Wehr. Erst im Januar diesen Jahres war der Rüstwagen in Dienst gestellt worden.
In der Nacht war die Schadenslage aber gar nicht lustig. „Der Besatzung des Unglücksfahrzeugs ist der Schreck gehörig in die Glieder gefahren“, berichtet Norbert Fichtel. Eigentlich hatte der Wehrchef einen freien Abend. Von seinen Kollegen informiert, fuhr er jedoch gleich zum Unglücksort und übernahm dort die Einsatzleitung. „Als mir von dem eingesunkenen Rüstwagen berichtet wurde, hatte ich sogleich die Bilder von Thüringen im Kopf.“ Dort hatte sich im November mitten in Schmalkalden ein riesiger Krater aufgetan und Fahrzeuge verschluckt.
Insgesamt waren 30 Wehrleute mit fünf Fahrzeugen zweieinhalb Stunden in eigener Sache im Einsatz, bis der Rüstwagen wieder flott war. „Material hatten wir ja genug“, so Norbert Fichtel. Der Lkw wurde zwecks Gewichtsreduzierung seiner Ladung beraubt und mit dem Hebekissen angehoben. Das THW leistete Amtshilfe und zog mit seinem Radlader den Rüstwagen aus dem Loch. Der ebenfalls von der Berufsfeuerwehr Wuppertal angeforderte Hebekran konnte noch vor seinem Eintreffen in Schwelm wieder abdrehen.
Keine Langeweile hatten auch die Technischen Betriebe Sie mussten für Sicherheit auf den Straßen sorgen. Die Wassermassen hatten sich nämlich wie ein Sturzbach über Schul-, Kaiser- und Bahnhofstraße bis hin zur Eisenbahnunterführung ergossen.
15:34
Das riecht nach.... *schnüffel*.... Bullshit
17:55
Fragen, die die Welt bewegen ! Aber was soll man machen, wenn es so früh dunkel ist und nichts im Fernsehen kommt. Es waren genau 69,9 cm, die der Wagen eingesackt ist, später rutschte er dann auf 141 cm weiter ab wegen des weichen Bodens. Das habe ich selbst alles gerochen.
17:14
Ich denke, dass sich nur diejenigen darüber ein Statement, oder eine Angabe erlauben können, die dort waren.... und wenn man sich Photos von dem Loch anschaut und einer offiziellen Pressemitteilung einer öffentlichen Institution mehr wert schenkt, als einem Zeitungsartikel.... dann wird man feststellen, dass 120 cm etwas.... zu hoch gegriffen sind ;-)
Oder?
16:44
@ DieterMeier
schliesst das Eine denn das Andere aus???
Nur weil das Loch 1,20 tief war heisst es doch noch lange nicht, dass der Wagen auch diese 1,20 einsackt ;-)! Sondern wie in diesem Fall nur 70 cm! Denn der Rest des Fahrzeuges war ja ausserhalb des Loches ! Manchmal erst nachdenken bevor man wieder mit Kanonen auf Spatzen schiesst
13:17
tat sich plötzlich ein etwa 1,20 Meter tiefes Loch auf
In der offiziellen Pressemitteilung hört sich das aber anders an, dort heißt es : Bei der Anfahrt sackte die Hinterachse des Fahrzeugs etwa 70 cm tief ein(...)
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/69781/1730843/feuerwehr_schwelm/
Also fast die Hälfte.
Und falls NaichmeineswärMärz wieder sagt, dass sei nicht relevant, es gibt halt Leute, die nicht so auf Fehl und Falschinformationen stehen.
;-)
12:07
@Bernward... wenn ihr Auto in einem solchen Loch hängen würde, wären Sie dann nicht froh, wenn 30 Feuerwehrleute dort sind um alles notwendige zu unternehmen, dass Sie ihr Auto wieder zurückbekommen ?
Ich denke schon.
FalkoZ - sicherlich keine drei Monate.
09:29
Mal angenommen, dass das bei der Feuerwehr mit den Fahrzeugen ähnlich läuft, wie bei der Bundeswehr, werden die Fahrzeuge erst in einer Teststelle in Dienst gestellt und nach einiger Zeit intensiver Tests (sagen wir 3 Monate) in den Einsatzdienst übernommen. Im Behördendeutsch ist die Indienststellung halt nicht das gleiche wie die Übernahme in den Einsatzdienst.
08:39
30 Feuerwehrleute schauen beim Abschleppen eines Fahrzeugs zu? Respekt!
08:11
einzig
08:10
Es zählt einzih, dass niemandem etwas passiert ist. Der Rest der Kommentare wirkt eher peinlich.