Rednerpult sogar für die Kanzlerin
27.12.2010 | 17:38 Uhr 2010-12-27T17:38:00+0100
Schwelm. Die Pulte GmbH ist gerade ein Jahr alt, ihr Gründer 76 Jahre jung und voller Tatkraft und Schwung. Dass es Wilfried Bock so schlecht ging, dass er gar an Selbstmord dachte, ist kaum zu glauben. Aber genau der Glaube am Tiefpunkt seines Lebens gab ihm wieder neue Kraft. Hier seine besondere Geschichte.
„Ich habe anfangs immer Glück gehabt“, erzählt der ehemalige Laufjunge des Pförtners beim damaligen Klöckner Hüttenwerk in Hagen. Durch besondere Umstände durfte er – der Volksschüler – eine Ausbildung zum Industriekaufmann machen und danach im Einkauf arbeiten. Mit dem Außendienst für ein Schreibwarengeschäft ging es weiter, wobei er so gut verkaufte, dass er sich bereits mit 23 Jahren einen Mercedes und mit 27 Jahren ein Grundstück in Breckerfeld leisten konnte.
Bei Autopanne Frau fürs Leben kennengelernt
Eine Autopanne verhalf ihm zu weiterem Glück: Er lernte die Tochter eines Fabrikbesitzers in Hemer kennen, die er 1963 heiratete. Er freute sich als sein Schwiegervater ihn in seine Firma holte, denn „Fabrikant – das war was!“ Bock baute für seine Familie einen Bungalow, seinen Eltern kaufte er eine Doppelhaushälfte. Er gründete einen Tennisclub mit entsprechender Anlage, dessen Vorsitz er zeitweilig übernahm. Bis 1970 besiegelten vier gesunde Kinder das junge Glück.
Als er sich jedoch aus persönlichen Gründen wieder dem Schreibwarenhandel zuwandte, wendete sich das Blatt. Zwar kümmerte sich der Juniorchef um die private Kundschaft und Bock mit einem separaten Bürocenter um die Industriekunden - „doch ich wurde nach Strich und Faden betrogen“. Dem Konkurs 1977 folgten ein fast 10-jähriges Gerichtsverfahren, 1,4 Millionen Mark Schulden, der Verlust des gesamten Vermögens einschließlich privater Altersvorsorge, der Rückzug vieler „Freunde“, schwere Krankheit und Selbstmordgedanken.
Und als ein langjähriger Kunde den sonst lebensfrohen Mann fragte „Wie geht’s Ihnen, Herr Bock“ antwortete dieser wahrheitsgemäß: „schlecht“. Sein Kunde nahm ihn mit in sein Büro, hörte sich seine Geschichte an, ging mit ihm zusammen auf die Knie und betete für ihn: „Vater, schenk’ Wilfried wieder Kraft!“. Er selbst schenkte dem Verzweifelten einen Kalender mit Gottessprüchen. Dann kam der 16. Dezember 1986, der für Bock heute noch präsent ist..
Sein Bankberater hatte ihm geraten, ins Ausland zu gehen. Völlig am Ende blickte Bock zu Hause auf das Kalenderblatt dieses Tages und las: „Wer glaubt, wird nicht ängstlich eilen. Wer glaubt, hat’s gut“. Er schloss daraus, nicht ins Ausland zu verschwinden, stattdessen aber zu beten - und zum ersten Mal seit langer Zeit erlebte er keine schlaflose Nacht mehr! Am nächsten Tag war auch seine psychosomatische Erkrankung „wie weggeblasen“. Der Bibelspruch „Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich!“ wurde sein Leitsatz.
Aus Dankbarkeit bei der Kirche engagiert
Aus Dankbarkeit engagiert sich der fromme Mann bis heute in der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde in Schwelm, wo die Familie 1993 eine neue Bleibe gefunden hatte. Eines Tages sagte ein Mitglied: „Wilfried, wir brauchen eine neue Kanzel“. „Wieder Gottes Fügung“, wie Bock meint, denn damit begann seine erfolgreiche Spezialisierung auf maßgeschneiderte Rednerpulte nach den Bedürfnissen seiner Kunden (Kirchen, Wirtschaftsunternehmen, Regierungsstellen). Nachdem die Jahre zuvor geschäftlich durchwachsen verliefen, ging es nun Anfang 2000 langsam wieder aufwärts.
Zunächst werkelte er in der heimischen Garage, später ergänzt mit fünf weiteren Garagen, bis dieser Zustand unhaltbar wurde. Und wieder war es die kirchliche Verbindung, die half. Ein Mitglied hörte bei einer Versammlung von seinen Platznöten und vermietete ihm eine alte Fabrikhalle in der Schützenstraße 24 b, die er 2009 renovierte. Durch die Gründung einer GmbH und den Verkauf von Anteilen daran schulterte er die finanzielle Seite, stellte sogar zwei Teilzeitkräfte ein. Er erweiterte sein Programm um XXXL-Stühle für schwergewichtige Personen über 180 Kilo, die er – ebenso wie die Pulte – in alle Welt verkauft und deren Einzelteile von heimischen Handwerksbetrieben hergestellt werden. Sogar Kanzlerin Merkel hielt schon eine Rede an einem Pult aus Schwelm, dass die Siemens AG geordert hatte.
Bock ist täglich dankbar, dass Gott im rechten Moment seine Gebete erhörte, schöpft daraus jeden Tag viel Kraft und Lebensfreude und wünscht allen Menschen in Not, dass auch sie durch Zuwendung zu Gott eine neue, positive Orientierung finden mögen.
15:13
UND... zum Interview will ich noch anzumerken, dass ich seinerzeit, durch belegbaren Betrug! 1.4 Millionen DM als Verlust, NICHT als Schulden zu beklagen hatte.
Mein Schuldsaldo, nach Abzug unseres verbürgten Privatvermögens, war um 1.2 Millionen DM geringer. Letztlich, wenn auch für einige nicht zu verstehen, war ich früher nur .... vermögend, aber heute reich, in und mit Gott. Gepaart mit einer nie zuvor gekannten Zufriedenheit und einer in früheren Jahren für mich unvorstellbaren Nächstenliebe. UND... den sich daraus ergebenden weltweiten geschäftlichen Erfolgen ohne jede Hetze. Dazu, dass ich nicht, wie früher, den Wettbewerbern, em Nächsten - Gottes Gebot erfüllend - nichts neiden und auch nichts wegnehmen muss. Alle unsere Produkte sind Unikate, entstanden aus Ideen und Gaben, die Gott mir, WilFried Bock, geschenkt hat. Ihmn alleine gebührt der DANK!
19:10
Erstmalig habe ich, 76 ahre alt, heute erfahren dass man bei GOOGLE, Suche: Wilfried Bock und Gott den Artikel vom 27.12. anklicken kann. DAS habe ich getestet und finde nun kritische Kommentare. P. Ober will und muss ich jedoch zur Ehrenrettung von Frau Graeer-Grause antworten, dass sich diese,aus meiner Sicht, sehr sachliche Journalistin mehrere Wochen um einen Termin bemüht hat. Unser Shop www.pulte-fabrik.de ist in fast allen Suchmaschinen an eins gelistet. Nur wir fertigen und liefern -weltweit- Pulte und XXXL-Sessel (bis 350 kg Belastung!) in dieser einmaligen, großen Auswahl.... OHNE zusätzliche Werbung. Siehe den Link: Kunden. Dem Interwiev habe ich nur zugestimmt, wenn mein Anliegen, Gott aus Dankbarkeit zu loben, weder die Pulte, noch unsere Leistungen. Zu keiner Zeit wolte und will ich mit dieser Offenheit schlechte Laune produzieren. Ich freue mich, wenn ich über die schönen Dinge des Lebens berichten darf, gibt es doch nichts schöneres, als gemeinsam zu lachen und mit positiven Gedanken auseinander gehen. Gott ist der Mittelpunkt meines Lebens. Es liegt also MIT an uns, ob wir die Welt als dunkel, oder als schön und chancenreich empfinden, letztlich jedoch immer an Gott, der uns den Atem dazu schenkt.
WilFried Bock
13:01
Nun wachtet Ihr auf, Ihr Frommen ! Anderen fromme Sprüche um die Ohren hauen ist nichts und bringt nichts.
12:54
Es gibt Menschen, die schöpfen Kraft aus dem Glauben an Gott und aus dem Gebet. Andere wieder aus sportlicher Betätigung u. a.. Und dann gibt es die, welche meinen dumme Kommentare gäben ihne Kraft und Selbstvertrauen. Diese werden sehr schnell merken, dass ein Bummerang immer zurück kommt. Und dann?
12:27
Derjenige von euch, der noch nie gesündigt hat, werfe den ersten Stein...
11:26
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11:13
Moralin vom Westfalendamm in Reinform. Nur gut, dass am anderen Ende der Straße noch zwei Kirchen sind.
10:47
Man sollte Frau Graeser-Krause einmal die Chance bieten, echte Berichte zu schreiben. Sie wird offensichtlich als prof. Werbetexterin mit ihren Beiträgen nicht mehr ansatzweise ernst genommen. Wenn sie das nicht verdient hat, jeder ihre Chance. Aber so etwas, wie der hier vorliegende Werbe-Text für fromme Pulte enbehrt ausreichender Qualität dafür.
10:39
Es trieft nur so voll Glorie
... und unchristliche Banker raten wirklich, bei hohen Schulden ins Ausland zu verschwinden.? Aber zum Glück gibt es ja Kalender.
Da kann man vor Schmalz glatt in die Knie gehen.
09:09
Was soll das hier? Schleichwerbung durch eine dafür bezahlte Werbetexterin? Investigativer Qualitätsjournalismus (oder das, was man in Schwelm dafür hält)? Oder einfach nur der krampfhafte Versuch, die grosse Lücke zwischen Weihnachten und Neujahr irgendwie zu stopfen?