Neue Weihnachtsbeleuchtung
26.08.2010 | 17:49 Uhr 2010-08-26T17:49:00+0200
Schwelm. Schwelm soll eine neue Weihnachtsbeleuchtung bekommen. Der Grund: Die alten Lichtergirlanden fallen langsam auseinander und sind nicht mehr zeitgemäß. Dieses Vorhaben wird vom Verein „Haus und Grund“ unterstützt. „Es liegt in unserem Interesse, die Stadt attraktiver zu gestalten“, sagte Vereinsvorsitzender Heinrich Maas auf der Jahreshauptversammlung im Veranstaltungsraum der Sparkasse.
Die Pläne für eine neue Beleuchtung liegen bereits bei der Stadtverwaltung, der Gesellschaft für Stadtmarketing und Wirtschaftsförderung Schwelm (GSWS) sowie der Werbegemeinschaft Schwelm (WGS) in der Schublade. Nach dem Heimatfest soll die Werbetrommel gerührt und Geld für die 60.000 Euro treue Investition gesammelt werden. „Auch wenn die Anschaffungskosten hoch sind, wird der Betrieb und das Anbringen der neuen Beleuchtung um ein Vielfaches kostengünstiger sein“, erklärte Tilo Kramer von der GSWS.
Bürgermeister Jochen Stobbe legte die aktuellen Kosten für die Weihnachtsbeleuchtung offen. „Die GSWS, verantwortlich für die Beleuchtung, trägt einen Grundbetrag von 20.000 Euro“, erklärte er. Der Betrag könne abweichen, je nach Spendenbereitschaft der Bürger und Geschäftsinhabern. Auch die WGS beteilige sich mit einem fünfstelligen Betrag. Hinzu kommen Kosten für das Anbringen durch die Technischen Betriebe Schwelm (10.000 Euro). Den Strom sponsert die AVU.
Die neue Beleuchtung setzt auf stromsparende LED-Technik. In der Fußgängerzone könnten zumindest die Einzelsterne – Kostenpunkt um die 600 Euro pro Stück – direkt auf die 21 neuen Laternen aufgesetzt werden. Ein entsprechender Anschluss sei vorhanden, was die Verlegung von kilometerlangen Kabeln überflüssig mache, so Kramer. Die Überspanner, die über eine gesamte Straße gehen, kosten pro Stück 2000 bis 2500 Euro. Um hier die Stromversorgung zu vereinfachen, sollen Privathaushalte mit einbezogen werden. „Den Anschluss können wir installieren, den Strom, dessen Kosten sich auf zwei Euro im Monat belaufen, zahlt der Privathaushalt“, erklärt Kramer.
Stromsparende Technik
Zum Vergleich: Der Strom für einen Überspanner der alten Beleuchtung kostet 50 Euro im Monat. Ein ähnliches Konzept wird für die Fußgängerzone verfolgt. Geschäfte können sich „ihren“ Weihnachtsstern kaufen und betreiben. Die Beleuchtung soll Stück für Stück modernisiert werden. „Wünschenswert wäre aber, wenn der Austausch komplett erfolgen kann“, so Stobbe, da eine Massenbestellung wahrscheinlich den Anschaffungspreis drücken könne. Klappe dies nicht, werde die neue und alte Beleuchtung eine Zeit lang parallel betrieben.
Der neue Vorstand von Haus und Grund sowie die Mitglieder begrüßten das Konzept von Stadt, GSWS und WGS. Das Hauptthema ihrer Jahreshauptversammlung drehte sich dann aber wieder um alles, was mit Gebäuden zu tun hat. Dieses Mal stand ein Vortrag über die Wärmedämmung nach ENEV auf der Tagesordnung. Maas stellte auch den neuen Internetauftritt des Vereins vor, der unter www.hausundgrund-schwelm.de zu erreichen ist.
16:15
Ich hatte immer gedacht, wir Schwelmer möchten eine festlich geschmückte Stadt,in der das Gefühl, dass es bald Weihnachten ist ein wenig spürbar wird und man sich auch beim Einkauf etwas darauf einstimmen kann.
Bei einigen Kommentatoren scheint mir dieses Gefühl abhanden gekommen zu sein. Diese sollen ihre Sicht ruhig weitergeben. Wen das Geschriebene interessiert der kann jawoll rufen oder über soviel Unsinn nur mit dem Kopf schütteln. Ich schüttele den Kopf und freue mich, dass es in unserer Stadt Menschen gibt, die sich Gedanken machen wie unsere schöne Stadt sein gutes Image behalten kann. Das immer wieder hinzukriegen ist unser a l l e r Aufgabe.
15:01
Wer die Musik bestellt soll auch dafür bezahlen.
11:50
@schubidu:
Entweder zahlen die Bürger für die Festbeleuchtung zum Nutzen der Geschäftsleute, oder die Lichter bleiben aus. Klare Ansage. Nur würde ich das nicht als Alternative bezeichnen, sondern als Erpressung.
11:46
@ 1-7 Alternative: Licht aus! Das Gemecker möchte ich dann hören! Anderswo ist alles immer viel schööööner als in Schwelm...bla-bla...
Vielen Dank an all diejenigen, die in der Vergangenheit zur Verschönerung, gleich zu welcher Jahreszeit, beigetragen haben.
Wer Tippfehler findet, kann sie gerne behalten
10:35
@ Hans Meyer:
Na ja, Vertipper können passieren, und Korrekturlesen bleibt in diesem Portal eh den Kunden überlassen. Daß sie aber nach etlichen Jahren Online-Präsenz noch nicht mal in der Lage sind, einen Querverweis als funktionierenden Link zu formatieren, ist schon ärgerlicher. Vielleicht setze ich aber einfach zu viel voraus.
08:42
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22:39
Ich will hier wirklich nicht unken : Ob in der Fußgängerzone, der Bahnhofstr, der Hauptstr. und der Kaiserstr. alljährlich eine Weihnachtsbeleuchtung hängt oder nicht, ist mir echt egal. Vielleicht sollte man in Schwelm mal eine Umfrage machen, ob die Weihnachtsbeleuchtung wirklich von der Mehrheit gewünscht wird. Wenn dies nicht der Fall ist, sollte man darauf verzichten. Dies spart auch Gld, das die Stadt Schwelm nicht hat.
19:55
@Beleuchter: Alternativer Gegenvorschlag: Diejenigen, die Reklame machen wollen, um ihre Umsätze zu steigern, sollen für die Reklame selbst bezahlen. Der Kunde finanziert das ohnehin über die Artikelpreise. Um auf solche Ideen zu kommen, brauche ich weder eine Wirtschaftsförderungsgesellschaft noch Haus- und Grundbesitzer oder die Lobby der Händler.
Hatten wir vor der Kommunalwahl im vorigen Jahr nicht wochenlange Diskussionen, wie energisch in dieser Stadt gespart werden muss, endlich und sofort und und ohne jede falsche Rücksichtnahme? Herr Stobbe sollte mal ins Archiv gehen und nachlesen, wie kritisch das alles war. Damals jedenfalls.
19:24
Meckern, motzen, Unsinn schreiben.
Sie #1 #2 sollten den Bericht mal vernünftig lesen und, falls noch möglich, logisch betrachten. Danach könnten Sie zu so einem Geschreibsel m. M. nach nicht kommen.
Wie wäre es eigentlich mit einem alternativen Vorschlag von Ihnen?
18:42
Der Einzelhandel läuft sich warm, um rechtzeitig die Investitionslaune der potentiellen Käufer zu steigern. Damit der Umsatz klettert, spendiert die Stadt (also wir, die Bürger) schon mal 20.000 Euro. 10.000 Euro für die Montage trägt auch die Stadt, finanziert durch unsere Steuern und Abgaben. Stromkosten trägt erfreulicherweise die AVU, gesponsort allerdings durch die happigen Energiepreise, die wir berappen. Alles andere sollen bitteschön die Privathaushalte übernehmen. Und weil das noch immer nicht reicht, hofft man auf die Spendenbereitschaft der Bürger. Ein wirklich tolles Konzept, was die Interessenvertreter der Gewerbetreibenden sich ausgedacht haben. Geld spielt keine Rolle - irgend jemand wird es uns schon rüberschieben?