Nach Einsatz im Krisengebiet ging es stetig bergab
18.02.2009 | 19:32 Uhr 2009-02-18T19:32:02+0100Schwelm. (AE) Er war Jahre lang Berufssoldat, wurde zuletzt in einer Krisenregion eingesetzt und leidet nachgewiesener Weise seitdem an einem Trauma. Erinnerungen, die er immer wieder mit Alkohol versuchte zu betäuben. ...
... Das brachte ihn nun erneut vor das Schwelmer Strafgericht.
Ohne Führerschein, dafür mit 2,17 Promille im Blut hatte die Polizei den Kreisstädter, der wegen Körperverletzung unter Bewährung stand, am Steuer erwischt.
Probleme mit dem Alkohol gab es immer wieder mal, daher hatte er sich sowohl einer Drogen- als auch einer Psycho-Therapie wegen schwerer Persönlichkeitsstörungen unterzogen. Vor seiner Straftat wurde er rückfällig. "Ich bekam einen Anruf, jemand aus meiner Therapiegruppe hatte sich erhängt. Ich fiel wieder in das Loch #1#20", sagte er kleinlaut.
Behandelt wird der Ex-Soldat nun erneut, soll in Kürze sich einer speziellen Trauma-Therapie unterziehen.
Grund für Staatsanwaltschaft und Gericht trotz Bewährungsversagens dem Schwelmer eine erneute Chance zu geben. Acht Monate auf Bewährung und 900 Euro Geldbuße.
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