MGS-Schüler machen Paris unsicher
03.10.2008 | 16:06 Uhr 2008-10-03T16:06:29+0200Schwelm. Friederike Thomas muss gut durchhalten, denn ihre Schüler haben sich sicherlich vorgenommen, den Schlaf auf Montag zu verschieben. ...
... Das können sie auch, denn glücklicherweise haben sie Herbstferien - im Gegensatz zu ihren französischen Gastschülern, die nach einem erlebnisreichen Wochenende wieder die Schulbank drücken müssen.
Friederike Thomas ist Lehrerin am Märkischen Gymnasium und hatte sich mit ihren Schülern des Französisch-Leistungskurses Anfang des Jahres für die Teilnahme einer Reise nach Frankreich beworben. Die Zusage kam, und gestern machten sich nun 20 MGS-Schüler/innen aus dem Französischkurs der gymnasialen Oberstufe mit ihrer Lehrerin und deren Ehemann Michael Thomas auf den Weg nach Paris. Wie übrigens noch weitere 1980 Schüler aus Nordrhein-Westfalen, denen das Land die Reise ermöglicht - dem Frankreich-Nordrhein-Westfalen-Jahr sei Dank.
Gestern ging es mit dem Bus nach Paris. Mit an Bord eine Abordnung des Iserlohner Gymnasiums An der Stenner und des Wuppertaler Gymnasiums Sedanstraße. Nach einem Empfang in Paris sollte es dann in die französischen Gastfamilien gehen. "Wir haben großes Glück, dass wir eine Schule im Zentrum von Paris zugewiesen bekommen haben", erläuterte Friederike Thomas vor der Abfahrt im Gespräch mit der WP und lobte die "Super-Organisation" des Mammut-Projekts. Die Schule befindet sich im 16. Arrondissement in der Nähe des Eiffelturms. So wie es aussieht, scheint auch Ministerpäsident Jürgen Rüttgers, der mit in Paris ist, sich just an dieser Schule aufzuhalten.
Die Schwelmer Schüler/innen werden auf jeden Fall genügend Dinge erleben, die für einen nachhaltigen Eindruck sorgen. Dazu gehört sicherlich auch der Besuch des Konzerts mit der deutschen Band MIA aus Berlin, zu dem die 2000 deutschen und 2000 französischen Schüler kostenlosen Zugang haben werden.
Am Sonntag werden die Schwelmer zurückerwartet.
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