WGS sprach über Zukunft...
Lichter dürfen in Schwelm nicht ausgehen
24.03.2010 | 17:39 Uhr 2010-03-24T17:39:00+0100
Schwelm. Die Schwelmer Weihnachtsbeleuchtung war, wenn auch etwas unpassend zum derzeitigen Wetter, das zentrale Thema der Jahreshauptversammlung der Werbegemeinschaft Schwelm. Rund 50 Mitglieder waren der Einladung der WGS in den Veranstaltungsraum der Sparkasse gefolgt.
Daniela Weithe, 1. Vorsitzende der WGS, war sichtlich erfreut über die rege Teilnahme der Einzelhändler und Unternehmer. Zunächst ließ sie das Programm der WGS aus dem Jahr 2009 Revue passieren und wünschte sich einen Mitgliederzuwachs für das schon laufende Geschäftsjahr. Derzeit hat die Werbegemeinschaft rund 130 Mitglieder. Die WGS habe 2009 Investitionen wie den neuen Aufbau der Internet-Präsenz oder auch den interaktiven Stadtplan auf den Weg gebracht.
Tilo Kramer dabei als Gastredner
Im weiteren Verlauf folgten der Kassenbericht von Kassenwart Roland Zimmer und die Neuwahl des zweiten Kassenprüfers. Hier wurde Dirk Henning einstimmig als Nachfolger von Jürgen Rahmer gewählt. Die Regularien waren damit abgehandelt.
Mit Abstand das vieldiskutierteste Thema war an diesem Abend die Weihnachtsbeleuchtung. Hierzu hatte die WGS den Geschäftsführer der Gesellschaft für Stadtmarketing und Wirtschaftsförderung Schwelm (GSWS), Tilo Kramer, als Gastredner eingeladen. Welche Fakten Kramer dann an die Gewerbetreibenden überbrachte, sorgte für das eine oder andere besorgte Stirnrunzeln. Denn „anders als die meisten Bürger wohl vermuten”, so die Anwesenden, zeichnet nicht die Stadt, sondern die WGS in Kooperation mit der GSWS für die komplette Weihnachtsbeleuchtung verantwortlich.
Die Kosten belaufen sich auf rund 20 000 Euro für das Auf- und Abhängen. „Es kann so nicht weitergehen. Wir erhalten jährlich viele Spenden, doch reichen die einfach nicht aus”, machte Tilo Kramer keinen Hehl um die viel zu hohen Ausgaben. Er regte an, die mittlerweile 30 Jahre alten Lichterketten abzuschaffen und in neue Techniken zu inverstieren. Kramer: „Wir prüfen derzeit Angebote und lassen uns Vorschläge einreichen.”
Im Anschluss an die Fakten wurden erste Stimmen laut, wie man das Geld für mögliche Neuanschaffungen aufbringen könnte. Unternehmer Richard Hüls schlug vor, die Schwelmer Bürger gezielter anzusprechen und eine öffentliche Spendenaktion durchzuführen. „Jeder der etwas spendet, möchte ja auch in gewisser Weise einen Dank dafür haben”, schlug Hüls eine von ihm so genannte „Rennliste” vor.
Den von Richard Hüls angeschobenen Ball spielte Jürgen Reschop vom Sportshop weiter und brachte es auf den Punkt: „Wir müssen den Schwelmern bewusst machen, wie schön unsere Stadt ist und dass eine Weihnachtsbeleuchtung keine Selbstverständlichkeit mehr sein kann.”
Man verständigte sich auf einen Stammtisch, sobald die GSWS erste Angebote von Herstellern eingeholt habe. Dann könne man als Werbegemeinschaft auch mit näheren Planungen beginnen.
Tilo Kramer fasste den Grundtenor der Runde in seinem Vortrag zusammen: „Die Lichter dürfen in Schwelm nicht ausgehen.”
07:41
Dieser Ausspruch des Einzelhändlers Reschop passt haargenau zu dem, was wir seit Jahren von ihm hören, wenn er seinen Mund aufmacht. Er kann mir als Schwelmer nicht bewusst machen, dass die Lichterkette keine Selbstverständlichkeit ist. Wäre er ehrlich gewesen, hätte er doch gesagt, dass die Schwelmerinnen und Schwelmer die Kosten tragen sollen, damit der Reibach noch größer wird.
11:45
Sind ja nur Meckerköppe hier.
13:07
das vieldiskutierteste Thema???
Warum nicht das meistdiskutierte?
10:22
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08:48
Mir reicht die normalerweise übliche Straßenbeleuchtung auch zu Weihnachten. Wenn die Schwelmer Händler der Meinung sind, daß sie zu Weihnachten eine spezielle Weihnachtsbeleuchtung benötigen um Kundschaft in die Stadt zu locken dann sollen sie diese Beleuchtung auch selbst bezahlen.
10:22
Genau, alles zu teuer, und da sich nicht jeder dran erfreut, braucht man das Geld auch nicht ausgeben.
War auch richtig mitm Freibad, das Hallenbad sollte auch geschlossen werden. Erfrut sich ja nicht jeder Schwelmer dran, bzw besucht es und es gibt bestimmt viele, die nicht schwimmen können, bzw überhaupt mal im Schwelmer Hallenbad waren.
Weihnachtsbäume sind auch überbewertet, man weiß ja, dass sie JW so mit Abholzung/Umweltschädigung/Klimawandel nicht soviel anfangen können, aber ein weiteres Argument wäre, dass, wenn keine Weihnachtsbäume mehr verkauft werden würden, der Transport auch nicht stattfinden würde.
Das würde die deutschen Straßen nicht belasten und bestimmt auch weniger Straßenschäden/Schlaglöcher erzeugen. Außerdem sollte das den Käufer freuen, denn der zahlt dann auch kein Spritgeld (2 Fliegen mit einer Klappe) bzw zahlt nicht die Transportkosten, wenn die Bäume von weiter weg kommen.
Oder?
10:22
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