Grundstück der Brauerei
02.07.2010 | 17:29 Uhr 2010-07-02T17:29:00+0200
Schwelm.Die Brauerei hat einen neuen Besitzer.
Bereits im Juni hatte der bisherige Eigentümer Dr. Rolf Lohbeck das ca. 6000 Quadratmeter große Grundstück samt der darauf befindlichen Gebäude für einen einstelligen Millionenbetrag an einen Investor aus der Kreisstadt veräußert.
Für die in Insolvenz befindliche Brauerei ändert der Eigentümerwechsel erst einmal nichts. Auch weiterhin kümmert sich der Herdecker Insolvenzverwalter Manfred Gottschalk im Auftrag des Insolvenzgerichts Hagen um das operative Geschäft des Bierbrauens.
Der neue Eigentümer, der selbst kein Bier brauen möchte, sei aber sehr daran interessiert, dass am Standort Schwelm die Brautradition fortgesetzt wird.
Deshalb stehe der neue Besitzer der Immobilie auch im engen Kontakt mit Insolvenzverwalter Manfred Gottschalk.
Wie es weiterhin heißt, sollen sich zwei ernsthafte Interessenten gemeldet haben, die auch weiterhin am Neumarkt dem Braugeschäft nachgehen möchten.
Voraussichtlich im August wird der Insolvenzverwalter eine zweite Gläubigerversammlung einberufen, auf der er vermutlich die Fortführung des Braugeschäfts empfehlen wird. Wie unsere Zeitung berichtete, wurde am 1. Dezember 2009 das Insolvenzverfahren über die Privatbrauerei eröffnet.
16:42
Was spricht denn gegen Pass?
13:21
Toll !! Pass macht das rennen! Dann kann ja nichts schief gehen ;-) NA ja ich erwarte nichts gutes.
Josef
16:45
Profit ist, wenn hinten mehr rauskommt, als man vorne hinein steckt.
Wenn die Gesellschafter Geld investieren und die Firma geht Pleite bevor die Investition sich ausgezahlt hat, dann hat man viel Geld verloren.
Wer Geld in Anlagen investiert, kann nicht einfach alles vom Gewinn abziehen. Den die Investition ist als Anlage ja noch da. Das Wenige was man abziehen kann heißt Abschreibung. Ist alles ein wenig kompliziert. Man muss halt doch etwas im Kopf haben, um Geld zu verdienen.
14:34
Ich wage zu behaupten, dass die Brauerei profitabel ist und auch in den letzten Jahren war!
Man sollte nicht immer alles glauben was einem vor die Nase gesetzt wird!
Schonmal davon gehört , dassim Fussball Investoren einen Fußball Club kaufen und die entstanden kosten dann direkt dem gerade erworbenen Unternehmen als Schuldenlast in die Bücher schreiben???
Wenn also in den letzten Jahren mehrere Millionen Euor in die Brauerei investiert wurden und diese dann zur Lasten der Brauerei in die Bücher eingetargen wurde, so klingt es aus meiner Sicht nur mehr als logisch, dass eine Brauerei dieser Größenordnung rote Zahlen schreibt ( Obwohl sie eigentlich Gewinn macht)!
18:23
zitat WENN der neue Eigentümer.... hab ich schon öffter gehört Nokia ....; Karstatt..; Quelle...; Schickedanz... Für Investoren ist das Gründstück eine Sahneschnitte und durchaus eine gute Kapitalanlage - zumal die zentrale Lage viele möglichkeiten für die Zukunft offen lässt. Für Schwelm und die Mitarbeiter währe es gut WENN die Brauerei erhalten bliebe (upps jetzt habe ich auch WENN benutzt). Wir sollten einmal 12 Monate weiter sehen und man kann sich schon denken wie die Sache ausgeht
josef.
08:46
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08:46
@Maigret: besonders viel Scharfsinn zeigt der Kommentar ja nicht. Grund und Boden waren schon vor der Insolvenz getrennt. Wenn der neue Eigentümer über mehr wirtschaftlichen Sachverstand als Sie verfügt, wird er die Miete so wählen, dass die Brauerei langfristig am Standort leben kann. Nur so wirft seine Investition langfristig auch eine Rendite ab.
12:51
Auf eigenem Grund und Boden schafftt es die Brauerei angeblich nicht, rentabel zu arbeiten. Jetzt wird ein Investor gesucht, der monatlich eine vermutlich horrende Pacht abdrückt und dann die dicke Kohle verdient? Geniales Konzept.
In ein paar Jahren erinnert vielleicht noch ein Messingschild an die ehemalige Brauerei mitten in der Stadt. Wetten?