Erst wurde gelesen, dann wurden Roboter gebastelt
15.11.2009 | 17:55 Uhr 2009-11-15T17:55:00+0100Viele Kinder im EN-Kreis kennen das Buch „Katastrophen bitte samstags” von Christine Rüssmann-Cohrt. Nun durften die Kleinen gemeinsam mit der Schwelmer Autorin und Katja Pfaffenbach von der Schwelmer Malschule das Buch einmal anders erleben und sich dabei kreativ austoben.
„Lies mal! Wir gestalten unser Kopfkino” lautete das Motto, unter dem die beiden Frauen zum Lese- und Bastelnachmittag geladen hatten. Gemeinsam mit Katja Pfaffenbach hatte sich die Christine Rüssmann-Cohrt mit ihrem Förderverein „Lesen mit Vergnügen” bei der AVU-Reihe „Junges EN” mit der Aktion beworben.
„So etwas hatten wir hier noch nicht, da dachten wir, es würde langsam mal Zeit”, erklärt die Autorin. 15 Kinder kamen zum großen Event, und auf sie wartete ein etwas anderer Lesenachmittag.
Schließlich sollte es nicht allein darum gehen, die Geschichte des Roboters Anton zu erzählen, der im Garten der Familie Rosenberg landet und mit viel Neugierde die Menschenwelt erkundet. Im Vordergrund stand vor allem die Phantasie der kleinen Gäste, die selbige völlig frei umsetzen durften. Und so bastelten die Kinder, was die Werkzeug- und Materialkisten hergaben, verarbeiteten Kabel, Drähte, Folien und viele andere Materialien. Am Ende entstanden so vor allem viele verschiedene Antons, da der liebenswerte Roboter die Kinder am meisten beeindruckte.
Die beiden Verantwortlichen zeigten sich zufrieden. Es seien tolle Dinge entstanden, und das Konzept, die Phantasie der Kinder praktisch umzusetzen, sei sehr gut aufgegangen, freut sich Christine Rüssmann-Cohrt.
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