Schwelm
Erneut WM-Bronze - Schwelmer Schneebälle fliegen Gegnern um die Ohren
10.03.2010 | 18:40 Uhr 2010-03-10T18:40:00+0100
Schwelm. Bei der Schneeballschlacht-Weltmeisterschaft im sauerländischen Winterberg sprang für das Schwelmer Trio Uwe Jöns, Uwe Aßmann und Holger Schultheis wie schon im letzten Jahr der dritte Platz heraus.
Das Team „HAU do JUS”, eine kreative Mischung aus den Initialen der drei Kreisstädter, musste sich lediglich dem Weltmeister von 2009, den Schneesportfreunden Sitterndorn aus der Schweiz, geschlagen geben. Mit 111 zu 103 Treffern hatten die Eidgenossen im Halbfinale knapp die Nase vorn.
Das Schwelmer Schneeball-Team zeigte sich mit einem erneuten Platz auf dem Siegertreppchen sehr zufrieden. Zudem verbuchten „HAU do JUS” mit 502 zu 393 Treffern die höchste Trefferquote im internationalen Teilnehmerfeld. Eine Neuauflage des Finals von 2009 gewann der letztjährige „Vize” aus Verl in diesem Jahr gegen das Team aus der Schweiz.
Jedes Team feuert pro Spiel 1000 Schneebälle ab
Die Schneeball-Schlachten fanden in einem 10x5 Meter großen Feld statt, die Teilnehmer trugen Schutzhelme und Skibrillen zur eigenen Sicherheit. „Bis auf ein paar aufgeplatzte Lippen bei einem Volltreffer kann dabei eigentlich nichts passieren”, so Uwe Jöns, eigentlich ein Fußballer. Er schätzt, dass pro Dreier-Team in der Spielzeit von 2x3 Minuten an die 1000 Schneebälle pro Mannschaft fliegen. „Das geht natürlich in die Arme und die Beine, da wir die Schneebälle immer wieder neu formen müssen.”
Das aus 32 Teams bestehende Teilnehmerfeld war internationaler denn je. So nahmen neben Mannschaften aus Belgien, den Niederlanden, der Schweiz und Deutschland auch Teams aus Griechenland, Irland und sogar aus dem Iran teil.
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