Ein außerirdisch guter Empfang
01.02.2011 | 18:14 Uhr 2011-02-01T18:14:00+0100Ennepetal. 63 Millionen Bücher hat Erich von Däniken verkauft. In Sachen außerirdisches Leben ist er ein Weltstar. Beim 10. Frühlingsempfang der Sparkasse Ennepetal-Breckerfeld zog Däniken die rund 200 geladenen Gäste in seinen Bann.
Dass die Welt durchaus klein ist, zeigte einmal mehr eine interessante Randanekdote. Sparkassenvorstand Oliver Teske ist Duzfreund von Erich von Däniken. Die beiden lernten sich 1990 bei der Sparkassen-Kundenreise kennen.
In die Cheops-Pyramide
„Wir trafen uns das erste Mal in unserem Hotel in Guadeloupe“, verriet Oliver Teske und auch, dass der reisende Bestsellerautor bei den folgenden Reisen ins Landesinnere die Mitreisenden mit seinen Fragen faszinierte.
Eben so, wie das Ennepetaler Publikum, das in der zum Hörsaal umfunktionierten Kundenhalle oft fasziniert auf die Riesenleinwand blickte. Darauf zeigte der Schweizer Gast dutzende Bilder von Funden aus dem Altertum, die ihn zur immer gleichen Frage animieren: Waren Außerirdische auf der Erde?
Seit über 40 Jahren ist von Däniken auf der Suche nach Belegen dafür.
Er nahm die Besucher via Lichtbild mit ins Innere der Cheops-Pyramide, in Bereiche, die nur Wissenschaftlern zugängig sind.
In einen unterirdischen, in den Fels unter der Pyramide gehauenen Saal voller Wasser, auf dessen Grund ein Sarkophag steht – allerdings am Ende von hunderten von Metern, durch die ein erwachsener Mann sich zwängen muss. Weiter nahm Däniken die Gäste mit auf Andenplateaus, wo 800 Tonnen schwere Gesteinplatten liegen, die nur ein wenig weicher sind als Diamant, aber trotzdem filigrane Verzierungen tragen. Oder er zeigte eine Karte von frühzeitlichen Kultstätten, die alle in besonderen geometrischen Verhältnissen zueinander stehen.
„Aber unsere Vorfahren hatten keine Ahnung von höherer Mathematik“, betonte Erich von Däniken eindringlich. „Was also hat der ganze Spuk zu bedeuten?“, fragte er weiter. Antworten solle jeder für sich selber finden, gab der gläubige Christ seinen Besuchern mit auf den Heinweg.
So, wie seine Theorie des Maya-Kalenders, nach dem am 23. Dezember 2012 etwas Besonderes passieren wird.
Mit Erich von Däniken bot die Sparkasse nach Gästen wie Richard von Weizsäcker, Norbert Lammert oder Rita Süßmuth ein weiteres Highlight, wie es auch Bürgermeister Wilhelm Wiggenhagen in seiner Begrüßung formulierte. Man darf also gespannt sein, was die Zukunft bringen wird.
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