Das aktuelle Wetter NRW 11°C
Schwelm

27,5 Millionen Euro in fünf Jahren

30.01.2012 | 18:31 Uhr
27,5 Millionen Euro in fünf Jahren
Die Balkone an der Friedrich-Ebert-Straße, Hausnummer 47 bis 53, sollen erneuert werden. Hier sind noch die alten Balkone zu sehen. Foto: Christina Makarona

Schwelm/Ennepe-Ruhr.Auf die Imagekampagne folgen die Inhalte: Die „en|wohnen GmbH“, vielen Mietern im Kreis sicherlich noch besser bekannt unter ihrem alten Namen „Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft für den Ennepe-Ruhr-Kreis“, wird bis einschließlich 2016 insgesamt 27,5 Mio. Euro in ihre Bestandsimmobilien investieren.

„Unsere Bausubstanz stammt überwiegend aus dem 1950er/1960er Jahren. Dies hat uns einige Probleme bereitet“, räumt Landrat Dr. Arnim Brux Versäumnisse in der kreiseigenen Wohnungsgesellschaft in den letzten Jahren ein. Die werden nun massiv angegangen. Mit Alexander Dyck wurde bereits ein neuer Geschäftsführer gefunden. Seit dem 1. Januar 2012 wirbt ein freundlich lächelndes Konterfei im Comic-Stil für den neuen Namen „en|wohnen GmbH“. Und die ersten Investitionen in erneuerbare Energien, Energiesparmaßnahmen, Elektrik- und Badmodernisierung, Barrierefreiheit usw. sind auch schon getätigt worden. „Von solchen Investitionen profitieren alle: die Gesellschaft, die Mieter und die Handwerker“, sagt Arnim Brux.

Im Beisein von Vertretern des heimischen Handwerks stellte gestern Geschäftsführer Alexander Dyck den Fünf-Jahres-Plan vor. Das Geld hierzu will die Gesellschaft zu 50 Prozent aus Eigenmitteln finanzieren. Der Rest soll auf dem Kapitalmarkt aufgenommen werden.

WohnenEN stellt Fünf-Jahres-Plan vor: 27,5 Millionen werden in fünf Jahren investiert Bild zeigt den Vorstand und Geschäftsfühurng: Landrat Arnim Brux, stellv. Aufsichtsratsvorsitzende Christel Bender, Geschäftsführer Alexander Dyck, Aufsichtsratsvorsitzender Friedrich-Wilhelm Nockemann und Geschäftsführer Manfred Kühn

Für die Mieter bedeutet das eine Wohnwertverbesserung – aber auch eine Erhöhung der Miete. Betrug die durchschnittliche Kaltmiete im letzten Jahr 4,21 Euro pro Quadratmeter, so nennt Alexander Dyck als Ziel nach erfolgter Modernisierung 4,60 Euro pro Quadratmeter.

Der überwiegende Teil der 1501 Wohneinheiten von „en|wohnen“ liegt in Wetter. Das Geld wird in über 400 Wohneinheiten in Gevelsberg (Röllingheider Straße, Feverstraße), Schwelm (Friedrich-Ebert-Straße, Drosselstraße) und Wetter (Goethestraße, Breslauer Straße, Schillerstraße, Eickenstraße, Liborius­straße, Varneystraße) gesteckt.

Mit diesen Maßnahmen hofft „en|wohnen“ den derzeitigen Leerstand von 8,6 Prozent weiter senken zu können. Der Neubau von Wohnungen sei für die Wohnungsgesellschaft zwar ein Thema, im Moment aber nicht geplant, sagte Geschäftsführer Alexander Dyck auf Nachfrage.

Bernd Richter

Facebook
 
Kommentare
Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/6300210/create

Aktuelle Fotos und Videos
Freibadsaison in Schwelm eröffnet
Bildgalerie
Schwelmebad
Sommerliche Athmosphäre beim Straßenfest in der Schwelmer Kirchstraße
Bildgalerie
Straßenfest Kirchstraße
Gottesdienst zu Christi Himmelfahrt im Hülsenbecker Tal
Bildgalerie
Christi Himmelfahrt
Viele nutzten die Sonne für Treffen am Vatertag
Bildgalerie
Vatertag im Südkreis
Aus dem Ressort
Klassen-Engel sollen ein Vorbild sein
Schwelm
Melina und Maximilian strahlen. Beide sind in blaue T-Shirts gekleidet, die sie einerseits stolz tragen, andererseits auch für alle Schüler und Lehrer der Katholischen Grundschule Südstraße als Klassenengel erkennbar machen.
Polizeilicher Mähauftrag für Behörde
Schwelm
Der Landesbetrieb Straßen.nrw kommt seiner Aufgabe, der Pflege des Straßenbegleitgrüns längs der auf Schwelmer Stadtgebiet verlaufenden Bundes- und Landesstraßen, nur unzureichend nach. Jetzt hat es die Landesbehörde deshalb sogar mit der Kreispolizeibehörde zu tun bekommen. Auf Anordnung der