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Spende

2000 Euro für Grundschul-Fördervereine

09.02.2016 | 21:00 Uhr
2000 Euro für Grundschul-Fördervereine
Große Freude bei der Scheckübergabe im Rathaus mit Alexander Dyck (links), Manfred Kühne (3. von links), Oliver Flüshöh (Aufsichtsratsvorsitzender en-wohnen, 2. von rechts) und Meike Riedesel-Nüßgen (en-wohnen; 5.von rechts)Foto: H. Rudolph

Schwelm. Wer schenkt, der freut sich, wenn die gute Gabe auch wirklich Freude bereitet. Die Wohnungsgesellschaft „en|wohnen GmbH“ kann sich sicher sein, dass ihre großzügige Spende von 2000 Euro für die Fördervereine der vier Schwelmer Grundschulen dringend benötigt wird. Gedacht ist die Zuwendung von je 500 Euro pro Schule für die Arbeit mit Flüchtlingskindern, die an den Schulen Nordstadt, Engelbertstraße, Ländchenweg und St. Marien (katholische Grundschule) fleißig lernen.

Geld für Sprachförderung

Zur Übergabe der Schecks hatte Bürgermeisterin Gabriele Grollmann Vertreter der „en|wohnen GmbH“ und der Fördervereine in den Ratssaal eingeladen. Die Schulen freuen sich sehr über die unerwarteten Mittel, die z.B. für Sprachförderung, Software und Schulbücherei im Sinne der Integration Verwendung finden werden.

Die Wohnungsgesellschaft, die für bezahlbaren und attraktiven Wohnraum im Ennepe-Ruhr-Kreis steht, hatte im vergangenen Jahr ihr 75-jähriges Jubiläum im Haus Martfeld gefeiert. Für die Erwachsenenbildung hat die „en|wohnen GmbH“ zum Firmenjubiläum die Sprachprofis aus zwei Volkshochschulen (Witten/Herdecke/Wetter und Schwelm/Ennepetal/Gevelsberg) im Ennepe-Ruhr-Kreis mit jeweils einer Spende von 5000 Euro (insgesamt 10 000 Euro) gemeinsam mit Geschäftspartnern unterstützt (wir berichteten). Nun wollte man den Grundschulen Gutes tun, sagt die Wohnungsgesellschaft, die ihren Sitz in Schwelm hat.

Für Alexander Dyck, den Geschäftsführer der „en|wohnen GmbH“, steht die große Bedeutung der Integration von Flüchtlingen außer Frage „Wir stellen uns täglich unserer Verantwortung und unterstützen aktiv die Flüchtlingsarbeit und die Integration der Menschen, die bei uns im Ennepe-Ruhr-Kreis Schutz suchen“. Und weiter: „Ein Dach über dem Kopf und Geborgenheit in der eigenen Mietwohnung sind wichtig und gehören zum Lebensmittelpunkt“. Die Sprache verbinde die Nachbarschaft, gebe Orientierung und schaffe Integration.

Dezentrale Unterbringung

„Wir sind unseren Kunden, Mitarbeitern, Geschäftspartnern und den Kommunen herzlich dankbar für die große Unterstützung, den Einsatz und die Bereitschaft bei der dezentralen Unterbringung der Flüchtlinge und der anschließenden Integrationsarbeit in den jeweiligen Wohnungen des Wohnungsbestandes im Ennepe-Ruhr-Kreis“, sagt Alexander Dyck.

Aufgrund der hohen Zuwanderungsdynamik müssten für gelungene Integration im Ennepe-Ruhr-Kreis alle Kräfte der Gesellschaft gebündelt werden. Alexander Dyck: „Mit vereinten Kräften haben wir die Herausforderungen im Jahr 2015 geschafft. Und die kommenden Herausforderungen schaffen wir ebenfalls“.

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2000 Euro für Grundschul-Fördervereine
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2016-02-09 21:00
Schwelm