Zeuskids fragen Journalisten aus
10.03.2010 | 16:29 Uhr 2010-03-10T16:29:00+0100
Schalksmühle. Mittwochmorgen, 8.30 Uhr. Die Mädchen und Jungen der Grundschule Spormecke haben die ersten Unterrichtsstunden schon hinter sich. Für mich beginnt der Arbeitstag. Redakteursbesuch in den Klassen 4a und 4b.
Die Schule hat mich als Redakteur der WR eingeladen. Ich soll den Kindern, die sich am Zeuskids-Projekt unserer Zeitung beteiligen, Rede und Antwort stehen.
Noch weiß ich nicht, was mich erwartet. Einfach mal schauen.
Die Schüler der 4a von Christa Adler sind schon lange hellwach. Kaum habe ich mich vorgestellt, prasseln die ersten Fragen auf mich ein. Wie lange müssen Sie arbeiten ? Wie viele eigene Artikel schreiben Sie pro Woche? Warum heißt das eigentlich Reportage? So geht es in einem fort und bei einigen Fragen muss ich tatsächlich über die möglichst kurze Antwort nachdenken. Viele Kinder schreiben mit.
Es macht Spaß, sich mit den Mädchen und Jungen zu unterhalten. Sie sind sehr aufmerksam. Was ich bisher noch nicht kannte: Nicht die Lehrerin oder der Gast nehmen die Kinder dran. Derjenige, der zuletzt gefragt hat, sucht sich aus denen, die sich anschließend melden, denjenigen aus, der die nächste Frage stellen darf.
Nachrichten für Kinder
zu lesen – das kommt an
Wieder was gelernt in meinen nun 33 Jahre dauernden Journalistenleben. Und so geht das weiter in der Klasse 4b von Ingrid Kämper. Hier haben die Schüler ebenfalls schon kräftig gearbeitet. Sie haben einen Kommentar aus der WR ausgeschnitten und herausgefunden, was ihn von anderen Artikeln unterscheidet. Ganz klar: Es geht um Meinung. Von mir will die 4b wissen, wie lange ich arbeite, worüber ich am liebsten schreibe und was ich an meinem Job nicht leiden kann. Dann geht es um Nachrichten für Kinder. Seit Samstag, 6. März, stellt die WR Texte für Kinder ganz besonders heraus. Warum eigentlich nicht schon früher? Das will der Schalksmühler Nachwuchs wissen. Da fällt mir auch keine passende Antwort ein. Dass sie jetzt in der Zeitung besonders berücksichtigt werden, finden die Mädchen und Jungen gut.
Und auch das Grundschulprojekt der WR finden die Kinder klasse. Noch bis zum 19. März bekommen sie die WR in ihre Schule geliefert. Im Unterricht durchstöbern sie die Zeitung und lernen den Nutzen der Zeitung als Informationsquelle kennen. In dieser Zeit können sie auch selbst Artikel schreiben, die im Internet auf der Homepage des Projekt www.zeuskids.de oder über www.derwesten.de veröffentlicht werden. Die Lehrer erhalten Unterrichtsmaterial mit Hinweisen und Informationen zum Journalismus.
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