Rallye
Oldtimerfans auf Punktejagd
05.09.2010 | 18:33 Uhr 2010-09-05T18:33:00+0200
Schalksmühle. Am Samstag gab es in Schalksmühle am Schnurrenplatz viel zu staunen. Grund dafür war die 17. Oldtimer- Rallye „Rund um Schalksmühle“, welche für den ADAC-Classic-Revival-Pokal gewertet wird. Es ging nicht ums Rasen, sondern um verschiedene Aufgaben, wie bestimmte Strecken in vorgegebener Zeit zu fahren, oder Fragen über die durchquerten Ortsteile zu beantworten. Richtige Angaben füllten das Punktekonto der Teams. Gleich 56 Oldie-Liebhaber traten an; 18 in der Sport- und 38 in der Touristen-Klasse.
Mittagsrast auf
dem Schnurrenplatz
Die Rallye begann am Samstagmorgen um 9 Uhr am Autohaus Trimpop und führte über Wiblingwerde, Dahl und Breckerfeld bis nach Schalksmühle. Zwischen 12 und 14.30 Uhr wurde hier eine Mittagspause eingelegt. Dabei konnten interessierte Zuschauer mit den Fahrern ins Gespräch kommen.
Im Mittelpunkt standen natürlich die schmucken Karossen. „Es geht uns einfach um den Spaß, den man hier hat“ so Oldie-Fahrer Michael Neumann (37), der mit seinem im Jahr 1969 erbauten Opel- Record C, 4 Zylinder, mit 117 PS unter der Haube, an den Start ging. Mit im Auto waren sein Sohn Robin, Kumpel Marc Kahlert und Neffe Daniel. Liegen geblieben sei er mit dem Wagen erst einmal. „Und das war gleich ein kapitaler Motorschaden. Doch einen richtigen Schrauber hält so etwas nicht ab. Die Touren sind einfach was Besonderes. Mit Freunden zusammen fahren; und dann noch hier in Schalksmühle, wo wir wohnen.“ erzählt Oldie-Fan Michael Neumann.
„Oldtimer sind Kult“, so Willy Eisinger (52) aus Limburg. Seit gut fünf Jahren fährt er mit seiner Frau Christa seinen Ford A- Roadster, Baujahr 1928, 40 PS. „Das Besondere ist der große Kofferraum, der anstatt des sonst früher üblichen Schwiegermuttersitzes eingebaut wurde.“ Das Ehepaar fährt dabei durchaus auf Sieg. „Die schönen Pokale locken uns“, gesteht Willy Eisinger. In Schalksmühle gibt es außerdem sehr schöne Strecken“, berichtet der selbstständige Spediteur.
Fahrleiter Klaus Erbstößer gründete die Rallye vor 17 Jahren auf einem Dorffest, „Damals schon mit 20 Fahrzeugen“ berichtet stolz der 70-jährige Vorsitzende des ADAC-Ortsclubs. Nach der Mittagspause ging es dann weiter über Halver, Kierspe und Brügge und dann zurück zum Autohaus Trimpop. Die Siegerehrung fand abends im Mercure-Hotel in Lüdenscheid statt.
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