Neue Religionslehrerin
13.02.2012 | 17:38 Uhr 2012-02-13T17:38:00+0100
Halver.Das Kollegium der Realschule hat Verstärkung bekommen: Seit 1. Februar unterrichtet Lena Wedlich katholische Religion und Politik sowie im sozialwissenschaftlichen Kurs – für die erst 25-jährige Lehrerin mit 28 Wochenstunden die erste volle Stelle.
Angesichts ihres jugendlichen Alters scheint die gebürtige Dortmunderin durch Studium und Referendariat nur so „geflogen“ zu sein. „Ich hab mich beeilt, all das zu machen, was man machen muss, damit ich mich auf das konzentrieren kann, was ich machen will“, lächelt Lena Wedlich. Dass sie Lehrerin werden wollte, hätte sie bereits in der vierten Klasse gewusst, „weil ich eine so tolle Klassenlehrerin hatte“.
Eine Art Lernhelfer
Zwischendurch habe sie überlegt, Pädagogik zu studieren und „in die Beratung zu gehen“. Aber nicht zuletzt wegen ihres langen Engagements in der Jugendarbeit habe sie gemerkt, dass sie „miterleben möchte, wie sich Schüler weiterentwickeln; noch ist alles offen, das ist spannend“.
Und warum gerade diese Fächer? „Weil ich es anders machen wollte“, sagt Lena Wedlich. „Ich hatte Lehrer in Religion, die es nicht so rüberbrachten, und dachte mir damals schon, es muss doch möglich sein, den Schülern etwas mitzugeben – und das versuche ich jetzt.“ Mit ihren anderen Fächern sei das ebenso. Sie sehe sich als „Lernhelfer“, der den Schülern etwas anbiete, aus dem sie sich „in Kooperation miteinander das raussuchen, was für sie wichtig ist“.
Derzeit wohne sie noch in Dortmund, „weil ich erst in der Schule ankommen will“. Ein Umzug sei aber nicht ausgeschlossen. Der Empfang durch Kollegium und die Kinder sei „sehr angenehm“ gewesen, sie sei direkt aufgenommen worden. „Die Atmosphäre hier ist so schön, das merke ich jeden Tag, wenn ich aus Dortmund anreise. Je näher ich Halver komme, desto idyllischer wird es und desto ruhiger werde ich. Ein schönes Gefühl.“
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