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Kindergärten sind gut ausgelastet

24.03.2011 | 15:56 Uhr
Kindergärten sind gut ausgelastet
In Schalksmühle stellen die Kindergärten 24,6 Prozent ihrer Plätze für unter dreijährige Kinder zur Verfügung.

Schalksmühle.Bei der Betreuung kleiner Kinder hat sich in der Gemeinde jede Menge getan. Von den insgesamt 305 Plätzen in den sechs Kindertagesstätten werden 52 für die U-3-Betreuung vorgehalten. Das ergibt einen Anteil von 24,6 Prozent. „Damit liegt Schalksmühle kreisweit ganz vorn“, teilte Gisela Weiland, Fachbereichsleiterin Schule, Kultur und Sport, in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Kinder, Jugend und Schule mit. Unter dem Strich seien die Einrichtungen auf einem guten Weg. Die Auslastung betrage nahezu 100 Prozent. Nicht belegte Plätze in einigen Einrichtungen würden im Laufe des Jahres besetzt.

Einstellung von 1000 Praktikanten gewünscht

„Wir benötigen immer ein wenig freie Kapazitäten, damit wir die Rechtsansprüche von Kindern erfüllen können, die in das Kindergartenjahr hereinwachsen.“ Dabei handelt es sich um Mädchen und Jungen, die erst nach Beginn des neuen Kindergartenjahres drei Jahre alt werden.

Die gemeindeeigene Kindertagesstätte „Villa Kunterbunt“ in Dahlerbrück kommt auf eine Belegungsquote von 105 Prozent. Weitere fünf Kinder unter drei Jahren werden auf einer Warteliste geführt. Der Kindergarten/Familienzentrum Wansbeckplatz ist voll belegt. Auch hier existiert eine Warteliste mit acht Kindern unter drei Jahren und drei Kindern über drei Jahren.

Auch die 31 Plätze im Elterninitiativ-Kindergarten Viktoriastraße sind ausgebucht. Im DRK-Kindergarten Am Mathagen sind von 63 Plätzen zum 1. August 2011 zurzeit 57 belegt. In der AWO-Kita Mittendrin sind nach aktuellem Stand 49 der 60 Plätze belegt. Drei weitere Kinder werden im Dezember aufgenommen. Der Kindergarten der Ev. Kirchengemeinde Hülscheid-Heedfeld verfügt über 65 Plätze. 61 sind belegt. Vier weitere Kinder werden nach dem 1. August aufgenommen.

Gisela Weiland berichtete weiter von Änderungen, die die Landesregierung im Kinderbildungsgesetz (KiBiz) vornehmen will. Dazu zähle unter anderem der Wegfall der monatlichen Verwendungsnachweise. „Das wäre ein guter Schritt in Richtung Bürokratieabbau“, sagte sie. Schön wäre auch die Einstellung von 1000 zusätzlichen Praktikanten in NRW, über die nachgedacht werde. Sie könnten den erhöhten Aufwand bei der Betreuung der Kinder unter drei Jahre auffangen. Im Gespräch sei die Beitragsfreiheit für das dritte Kindergartenjahr. „Das wäre im Sinne der Familien eine gute Entscheidung“, kommentierte Bürgermeister Jörg Schönenberg. Allerdings warnte er: „Die Kosten dürfen nicht auf die Städte und Gemeinde abgewälzt werden.“

Wolfgang Teipel

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