"Frieden riskieren"
16.11.2008 | 21:10 Uhr 2008-11-16T21:10:00+0100
Schalksmühle. Volkstrauertag und Kranzniederlegung standen im Zeichen der Gemeinschaft. Gemeindeverwaltung, Kirchengemeinden sowie Politik und soziale Gemeinschaften erinnerten im ersten ökumenischen Gottesdienst der Opfer von Krieg, Gewalt, Flucht und Vertreibung.
Den Frieden riskieren, auch wenn es nur mit Hilfe von regulierter Gewalt – sprich Bundeswehr – möglich ist: dazu ermutigte Pfarrer Dirk Pollmann von der evangelischen Kirchengemeinde Schalksmühle-Dahlerbrück. In seiner Predigt erinnerte er: „Jesus spricht vom Frieden der Welt. Der muss in unserem Herzen anfangen”, appellierte er an die Teilnehmer des ökumenischen Gottesdienstes in der Friedhofskapelle am Wippekühl.
An diesem Tag, der ein Zeichen gegen das Vergessen in Deutschland setzten soll, sprachen sich die Vertreter der Kirchengemeinden Schalksmühle in gemeinsamen Tenor für ein friedliches Miteinander, für Einigkeit, Versöhnung und Vergebung in der Welt aus.
Die Gedenkstunde wurde musikalisch vom Projektchor unter der Leitung von Marlies Plaßmann sowie von der Musikschule Volmetal feierlich umrahmt. Es spielten Kathrina Frisch, Tanja Krägeloh und Josefine Patti Querflöte, Malin Rodemann Geige.
Die Kranzniederlegung zur Ehrung der Toten am Ehrenmal wurde von Bürgermeister Jörg Schönenberg vorgenommen.
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