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Frauenhilfe fördert indisches Patenkind

10.02.2012 | 18:34 Uhr
Frauenhilfe fördert indisches Patenkind
Die Ev. Frauenhilfe besuchte den Japanischen Garten in Leverkusen. Foto: privat

Schalksmühle.Die 120 Mitglieder der Evangelischen Frauenhilfe Schalksmühle-Dahlerbrück tun viel Gutes. Im vergangenen Jahr spendeten sie 3170 Euro an die verschiedensten Gruppen und Organisationen wie die Christoffel Blindenmission, das Amalie-Sieveking-Haus, den Partnerschaftsverein Sahelzone und andere.

Nach wie vor unterstützen die Frauen auch ihr indisches Patenkind Priyanka Do Chindaval. Das Mädchen ist inzwischen 13 Jahre alt. Priyanka steht im Briefkontakt mit den Frauen aus Schalksmühle und Dahlerbrück. Gunhild Klawitter las in der Jahreshauptversammlung am Mittwoch den jüngsten Brief der jungen Inderin vor. Sie lebt inzwischen in einem Internat und berichtet ihren deutschen Pateneltern vom Schulleben und ihren Aktivitäten in den Ferien. Priyanka hat zwei Geschwister. Ihr Vater arbeitet als Tagelöhner und muss seine Familie mit einem Einkommen von 500 Rupien (etwa sechs Euro) über die Runden bringen.

Bei der Versammlung blickten die Besucherinnen auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Zu den Höhepunkten zählte ein Ausflug, der sie unter anderem in den japanischen Garten nach Leverkusen führte. Diese Tour ließen sie bei einer Ton-Bild-Schau noch einmal Revue passieren.

Zu den nächsten Aktivitäten zählt die Beteiligung am Weltgebetstag der Frauen am 2. März. Die Teilnehmerinnen treffen sich im evangelischen Gemeindehaus Heedfeld. Ab 15 Uhr wird hier über das Leben und die Probleme in Malaysia informiert. Der Gottesdienst findet ab 16.30 Uhr in der Heedfelder Kirche statt.

Auch beim ersten Kreiskirchentag, der am 1. Juli auf dem Sternplatz in Lüdenscheid gefeiert wird, werden Mitglieder der evangelischen Frauenhilfe Schalksmühle-Dahlerbrück dabei sein.

Das Leitungsteam um Marianne Warninghoff hat sich eine eigene Aktion ausgedacht. Die Schalksmühlerinnen wollen Besucher und Standpersonal mit frischem Obst versorgen. Dazu wollen sie mit einem Bollerwagen über den Platz ziehen.

Einstimmig angenommen wurde die neue Satzung. Bis Mittwoch galt noch eine Satzung aus dem Jahr 1986.

Neue Satzung

„Nach dem Zusammenschluss der Frauenhilfe musste sie endlich erneuert werden“, sagte Marianne Warninghoff. Die neue Satzung lehnt sich an ein Muster der Evangelischen Frauenhilfe in Westfalen an. An einigen Stellen wurde sie abgeändert. So gilt für die Schalksmühler Frauenhilfe, dass Mitglieder, die in ein Seniorenheim umziehen, beitragsfrei gestellt und als Mitglieder ehrenhalber geführt werden.

Wolfgang Teipel

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