Die neue Hälverbrücke schwebte ein
07.05.2007 | 22:33 Uhr 2007-05-07T22:33:31+0200Schalksmühle. Ein Lkw nach dem anderen fuhr gestern an der Großbaustelle Hälverstraße/Bergstraße vor - insgesamt waren es fünf Stück. Sie brachten die Fertigbeton-Teile für die neue Hälverbrücke.
Gut 15 Tonnen wiegt jedes der Betonteile, die gestern aus dem Münsterland angeliefert wurden. Sie bilden die neue Brücke, die aus dem entstehenden Kreisverkehr heraus in die Mühlenstraße hinein führen soll.
Die Trockenperiode, die gestern endete, kam den Brückenarbeitern entgegen - denn so mussten sie nicht gegen einen hohen Wasserstand des Hälverbachs kämpfen. Das Gewässer war vor Beginn der Arbeiten durch Rohre geleitet worden, sodass die Arbeiten "trockenen Fußes" vonstatten gehen konnten.
Knapp zwölf Meter ist die neue Brücke lang. Zwischen ihr und der alten Brücke bleibt laut Bauleiter Dag Mlody in Zukunft eine Lücke, die die Sicht auf den Bach ermöglichen soll. Die alte Brücke, deren Statik nicht mehr ausreichend ist, soll in eine Grünfläche mit Fußgängerweg umgewandelt werden, kündigte Mlody an.
Mlody weist auch noch einmal darauf hin, dass sowohl die Mühlenstraße (als Einbahnstraße) als auch die angrenzenden Parkplätze geöffnet sind: "Auch wenn es manchmal von außen etwas chaotisch aussieht."
Von der Baustellen-Ampel an der Hälverstraße gestresste Autofahrer muss Mlody noch vertrösten: "Die Ampel brauchen wir noch etwa zwei Wochen, bis die Stadtwerke Lüdenscheid mit ihren Leitungsarbeiten fertig sind." Auf das anfängliche Ampelchaos haben die Verantwortlichen inzwischen reagiert: "In Fahrtrichtung Halver ist die Grünphase jetzt länger, weil wir einen Rückstau auf die B 54 verhindern wollen."
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