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Gemäldebörse

Zeitgenössische Kunst hatte es schwer

14.11.2011 | 18:01 Uhr
Zeitgenössische Kunst hatte es schwer
Konrad Flintrop/WAZ FotoPool

Rees.Im vergangenen Jahr war die Kunst von Manes Peters nicht gefragt. Bei der aktuellen Reeser Gemäldebörse aber sehr wohl.

„Es gingen gleich vier Gemälde des Klever Künstlers über den Tresen“, teilte Jana Kelputt vom Reeser Kulturamt mit. Überhaupt lief der Verkauf in diesem Jahr mit 39 Bildern äußerst gut. Nur bei der allerersten Börse 2007 war man ähnlich erfolgreich gewesen. Damals waren 38 Bilder verkauft worden.

Bemerkenswert ist aber vor allem die Zahl der Besucher. Waren bei den drei vorherigen Gemäldebörsen zwischen 307 und 350 Interessenten gezählt worden, so kam man in diesem Jahr mit 635 Besuchern auf fast die doppelte Anzahl. „Wir sind sehr zufrieden“, freute sich Jana Kelputt. Sie hatte auch Kunstfreunde aus den Niederlanden ausmachen können.

Besonders groß war der Besucherandrang direkt nach Öffnung der Museumsräume am Samstag und Sonntag um 11 Uhr. An beiden Tagen waren 92 beziehungsweise 97 Interessenten in die Ausstellungsräume geströmt.

Die Bilder der Zeitgenossen hatten es schwer. „Der Fokus lag auf den alten Schätzchen“, zog Kelputt Bilanz. Als teuerstes Bild wechselte das Gemälde mit dem Titel „Netzflickerin“ von Piet Leysing den Besitzer, das Bild „Letzter Schnee. Feldweg bei Rees“ von Helmuth Liesegang fand für 750 Euro einen neuen Liebhaber, zudem konnten zwei Arbeiten von Willi Angenendt verkauft werden, ein Bild von Walter Heiming und eines von Hein Driessen.

Der Termin für die fünfte Gemäldebörse ist auf den 10. und 11. November 2012 festgelegt worden.

NRZ

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