Das aktuelle Wetter Rees 11°C
Betuwe

Teilzahlung bei Dissens?

15.02.2012 | 17:55 Uhr
Teilzahlung bei Dissens?
Foto: Johannes Kruck / WAZ FotoPool

Haldern.   Dr. Barbara Hendricks (MdB) zeigte sich gestern im Gespräch mit den Vertretern der Stadt Rees und der Politik zuversichtlich, dass das Land die Städte nicht auf ihren Kostenanteilen bei der Betuwe sitzen lässt.

Dr. Barbara Hendricks (MdB) zeigte sich gestern im Gespräch mit den Vertretern der Stadt Rees und der Politik zuversichtlich, dass das Land die Städte nicht auf ihren Kostenanteilen bei der Betuwe sitzen lässt. „Darüber gibt es zwar noch keine schriftliche Vereinbarung, aber es gibt auf der anderen Seite auch keinen Hinweis darauf, sich dahingehend Sorgen zu machen“, sagte sie. Die SPD-Bundesschatzmeisterin ist sogar davon überzeugt, dass das Land die Städte im Falle von Dissensen, also dort wo es unterschiedliche Vorstellungen von Bahn und Stadt gibt, finanziell aus der Bredouille hilft. „Ich kann mir vorstellen, dass das Land in solchen Fällen den finanziellen Part übernehmen wird, über den Einigkeit besteht“, sagte sie und lediglich die Kosten für die Bauwerke von der Stadt zu schultern seien, die die Bahn ablehne. „Alles anderes macht keinen Sinn“, fuhr Hendricks fort. Falls es dahingehend Probleme geben sollte, wolle sie sich für die Städte verwenden, versprach sie.

Unverständlich ist ihr, warum das Eisenbahnbundesamt nicht „endlich in die Puschen kommt, und die vielen technischen Neuerungen für den Lärmschutz auch erforscht. Dies könne doch entscheidende Verbesserungen hinsichtlich des Lärmschutzes bringen. Was letztlich vielleicht weniger hohe Lärmschutzwände bedeuten könne.

Weiteres Thema waren die städtischen Finanzen. Hier machte die Bundespolitikerin den Reesern keine Hoffnung, dass der Soli für die neuen Bundesländer vor dem Jahr 2019 fallen könne. „Er macht auch Sinn, weil dieser Betrag dort gebraucht würde zum Ausgleich immer noch mangelnder eigener Steuereinnahmen der Kommunen“, sagt die Kleverin.

Auch in Hinblick auf die Schlüsselzuweisungen gab es keine guten Nachrichten. Die Änderung sei allgemein so gewollt, sagte Hendricks. Es flöße dadurch zwar insgesamt weniger in den Kreis – zwei Mio. weniger für Rees – aber dennoch gebe es hierzulande nicht nur Verlierer wie Emmerich und Kleve bewiesen.

Eine Erhöhung der Kreisumlage lehnt Dr. Hendricks ab. Möglich sei durchaus, sie auf dem früheren Niveau zu halten. Die Drohrückstellung für die Hochschule bezeichnete sie gar als einen „bilanziellen Trick“.

Maria Raudszus

Facebook
 
Kommentare
Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/6355987/create

Aktuelle Fotos und Videos
2 Tage Stadtfest
Bildgalerie
Musik und Shoppen
Feuerwehr feierte
Bildgalerie
Haldener Feuerwehr
Brand auf Campingplatz
Bildgalerie
FEUERWEHR
Fruehlingsmarkt
Bildgalerie
Markt lockte ins...
Aus dem Ressort
Güterzüge halten jetzt mitten im Ort
Bahn
Schließzeiten haben sich noch weiter verlängert, seit das Stellwerk in Betrieb ist.
Australische Band spielte in der Haldern Pop Bar
Konzert
Hungry Kids of Hungary unterhielten rund 75 Besucher.