SPD steht weiter zu Ratsbeschluss
02.11.2007 | 18:38 Uhr 2007-11-02T18:38:42+0100BETUWE. Ortsvereinschef Schulz fordert Bürgermeister Dr. Ketteler auf, über eine alternative Straßenführung nachzudenken, die sich aus einem Leerstand im Halderner Gewerbegebiet ergeben könnte.
REES. Natürlich stehe die SPD-Fraktion weiter zu dem Ratsbeschluss zur Beseitigung des schienengleichen Bahnüberganges an der Bahnhofstraße und Schaffung eines Ersatzbauwerkes Unterführung Irmgardisweg, meldet sich jetzt der Reeser SPD-Ortsvereinsvorsitzende Harry Schulz zu Wort. Schulz reagiert damit auf die laut gewordene Kritik, er habe aus Wahlkampfgründen dem Bürgermeister vorgeworfen, diesem fehle ein Konzept in Sachen Betuwe.
Die beschlossene Überführung "Alte Heerstraße" sei sogar schon Bestandteil der überörtlichen Planung. "Aber in Anbetracht der unerträglichen Situation vor der Bahnschranke in Haldern ist zügiges Handeln erforderlich", so Schulz. Und weiter: Die SPD-Rees habe über die Ratsfraktion als erste eine konkrete Planung für die Unterführung Irmgardisweg vorgelegt. "Wir vermissen aber ein Konzept für zukünftige städtische Verkehrsplanungen wie neue Wege und Straßen, das eigene Lösungen anbietet, wenn sich Bahn und Landesstraßenbauamt mit der Stadt Rees an einen Tisch setzen und Bahnübergänge geschlossen werden sollen", kritisiert Schulz. Und er fragt sich weiter: Wie können zukünftige Verkehrsanbindungen für die betroffenen Bürger aussehen und was können wir kurzfristig tun? "Aus Gesprächen mit unserem ehemaligen Bürgermeister Willi Buckermann weiß ich, dass auch der CDU in Haldern eine direkte Anbindung des neuen Gewerbegebietes an die Bahnhofstraße und dem gegenüberliegenden Gewerbegebiet immer wichtig war", so Schulz.
Den Weg über die B8 könne man sich ersparen. Zurzeit stünde eine Betriebsstätte im Gewerbegebiet leer, über die sich neue Perspektiven erschließen ließen. Schulz fordert den Bürgermeister daher auf, mit dem Eigentümer Gespräche zu führen.
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