Das aktuelle Wetter Rees 18°C
Rheinwoche

Rees auf der Zielgeraden der Rheinwoche

21.05.2012 | 19:02 Uhr
Rees auf der Zielgeraden der Rheinwoche
Impressionen der Rheinwoche 2008 in Rees. Zu den Regattateilnehmern zählt in diesem Jahr auch der Emmericher Lars Lensing-Hebbing. Foto: Johannes Kruck

Rees.   Schon Freitag, am 25. Mai, wird es eng rund um den Yachthafen, wenn die Segler ihre Trailer nach Rees schaffen.

Traditionell findet zu Pfingsten die Rheinwoche statt: die längste Fluss-Segelregatta Europas. Wie bereits im Jahr 2008 wird sie in diesem Jahr Rees zum Ziel haben.

Unter dem Motto „90 Jahre r(h)einstes Segeln“ starten mehr als 350 Teilnehmer am Pfingstsamstag mit bisher gemeldeten 129 Segelbooten in Köln-Porz. Nach rund 160 Kilometern auf dem Rhein erreichen sie am Pfingstmontag, 28. Mai, zwischen 11.30 und 13 Uhr die Stadt Rees, wo sie auf dem Rhein vor der Gaststätte Rheinterrassen die Ziellinie überqueren. Bürgermeister Christoph Gerwers wird die Segler an der Promenade erwarten.

„Mit dem Zieleinlauf in Rees erwartet die segel- und wassersportinteressierten Zuschauer wieder ein einmaliges Schauspiel“, kündigt Lutz Viehweger, Organisationsleiter der Rheinwoche, an. „Die herannahenden Boote lassen sich hervorragend von der Reeser Promenade aus beobachten, bevor sie ins Ziel kommen.“ Zu sehen sind moderne Kunststoffyachten ebenso wie hölzerne Schärenkreuzer. Die Teilnehmer kämpfen unter anderem um das „Blaue Band vom Rhein“, das das insgesamt zweitschnellste Schiff erhält. Gesichert werden die Wettfahrten inmitten der Berufsschifffahrt von der Wasserschutzpolizei, Booten der DLRG und Begleitfahrzeugen der Vereine.

Bereits am Freitag wird es aber eng an der Wardstraße. Dorthin müssen nämlich die Trailer von 129 Booten geschafft werden. Die Fahrer, die die Anhänger auf den Gelände des Segelclubs Grafenwald und des Rheinberger Yachtclubs, an der Wardstraße und an der Natostraße abstellen, werden von Rees aus mit Bussen nach Köln transportiert, wo am Samstag die Regatta startet. Am Montagnachmittag werden die Boote im Hafen Mahnensee ausgekrant und verladen. Als Mutterschiff wird die „MS Eureka V“ die Regatta begleiten. Sie bildet den zentralen Ort für alle Segler, Gäste, begleitende Motorbootfahrer und das Organisationsteam. Hier können die Segler übernachten, hier werden sie beköstigt, das Regattabüro ist auf dem Schiff beherbergt und schließlich erfolgt hier die Siegerehrung. Nun hoffen die Veranstalter, dass der Rheinpegel nicht sinkt und die Eureka problemlos die Einfahrt zum Mahnensee passieren kann.

Ausrichter der Rheinwoche 2012 sind der Yachtclub Lörick, der sein 50. Jubiläum feiert und der Yacht-Club Wesel, der auf 75 Jahre Bestehen zurückschaut. Infos gibt es unter www.rheinwoche.org.

Von Elisabeth Hanf


Kommentare
Aus dem Ressort
Weniger Stellen als befürchtet werden bei Novoferm in Haldern abgebaut
Wirtschaft
Firmenleitung, Betriebsrat und Gewerkschaft haben sich geeinigt. In Haldern werden weiterhin tageweise Türen produziert. Ein Teil der Belegschaft arbeitet in Werth
Kerschgens in Haldern sammelt Patti Smith
Kunst
Dem Kunstliebhaber gefiel 1976 eine Zeichnung der Rock-Ikone. Dokumente aus seinem Archiv erinnern an die Kunst der Sängerin, die beim Haldern Pop Festival 2014 auftritt.
Ferien an der Reeser Rheinpromenade
Tourismus
Beim Kurzurlaub in Rees erinnern sich Sophia und Victoria Hilsenberg gerne an den Aufenthalt mit ihrem Großvater, der wie seine Frau Brigitte den Rhein geliebt hat
Sechs Häuser sind „Am See“ in Rees schon bezogen
Bauen
Familie Lüth unterzeichnete im März 2013 den Vertrag bei der Volksbank. Bereits im November bezog sie das Haus in der Neubaustraße Am See. Jetzt werden hier zwei Häuser mit Eigentumswohnungen gebaut
Oberwasser für den Niederrhein
Umwelt
Beim Symposium der Holemans Gruppe sprechen anerkannte Wissenschaftler zum Thema „Kulturlandschaft mit Kieswirtschaft“ und zeigen frische Perspektiven auf. Neu- und Querdenken ist erlaubt
Frage der Woche

Ob nun Moutainbiker oder Cross Country Fahrer – das Radfahren im Wald in Hochelten ist ein aktuelles Thema. Wie berichtet haben einige Moutainbiker sich Rampen im Wald abseits der Wege gebaut, was nicht erlaubt ist. Zugleich beschweren sich Bürger über rücksichtslose Radfahrer. Es gibt Bestrebungen, für Moutainbiker eine gesonderte Strecke zu schaffen. Unsere Frage der Woche: Wie stehen Sie zu Mountainbikern in Hochelten?

So haben unsere Leser abgestimmt

In Hochelten sollte es gar keine Mountainbiker geben. Das passt nicht.
19%
Mich ärgern vor allem die rücksichtslosen Fahrer.
4%
Mountainbike-Strecke fände ich gut.
70%
Die Wege für Fußgänger und Radfahrer müssen schnellstmöglich klar getrennt werden.
5%
Wenn Moutainbike-Strecke, dann muss diese auch touristisch genutzt werden.
3%
1058 abgegebene Stimmen
 
Fotos und Videos
Die besten Orte am Niederrhein
Bildgalerie
Ferien
Rund im Lindendorf
Bildgalerie
Radsport
Tage des Jugendfußballs
Bildgalerie
Fußball
12. Halderner Volkslauf
Bildgalerie
Laufsport