Park der Generationen entsteht
22.02.2012 | 16:29 Uhr 2012-02-22T16:29:00+0100
Haldern. In zwei großen Etappen soll die Gestaltung abgewickelt werden. Die ersten Arbeiten will man in wenigen Wochen angehen.
Schon in wenigen Wochen beginnen die Arbeiten am „Park der Generationen“, der rund um St. Marien Haldern entstehen soll. „Ein Park, der nicht nur für die Bewohner unseres Alten- und Pflegeheims angelegt wird, sondern alle Halderner ansprechen und zu einem Ort der Begegnung und Kommunikation werden soll“, sagt Geschäftsführer Johannes Fockenberg, dessen Team den Bottroper Gartenarchitekten Dirk Blanik mit der Aufgabe betraut hat, das Konzept für den 6631 Quadratmeter großen Park rund um St. Marien umzusetzen. In zwei großen Etappen soll die Gestaltung abgewickelt werden. Mit der ersten soll im März begonnen werden, sie soll vor der Sommersaison beendet sein. Der zweite Teil folgt nach Abschluss der Umbauarbeiten des Altbaus zu einer neuen Wohngruppe.
Mit der Parkgestaltung hat man sich aufbauend auf gute Erfahrungen mit dem bisherigen Garten, der wegen des Neu- und Umbaus derzeit weitgehend brach liegt, neun Ziele gesteckt:
die Bewohner aktivieren
das Miteinander der Generationen fördern
die verschiedenen Gebäude miteinander verbinden
spontane Begegnungen unterstützen
barrierefrei sein
biografische Bezüge herstellen
kulturelle Veranstaltungen ermöglichen
zum Verweilen einladen
den Tieren eine artgerechte Haltung bieten.
„Wir wollen einen Garten, der die Sinne und Bedürfnisse der Besucher in einfacher und selbstverständlicher Weise anspricht und gleichzeitig die Funktion eines dörflichen Marktplatzes übernimmt“, erklärt Johannes Fockenberg.
Eingefriedet ist der „Park der Generationen“ durch die umliegenden Nachbargärten. Öffentliche Zugänge zum „Park der Generationen“ werden von der Straßenseite verdeckt angelegt. So können die Besucher die Anlage tagsüber in der Zeit von 8 bis 20 Uhr betreten, gut orientierte Bewohner die Anlage auch verlassen. „Für nicht orientierte Bewohner stellt der Garten gleichzeitig einen geschützten Raum dar, in dem er leicht von Gebäude zu Gebäude findet“, erklärt Blanik.
Den inneren Bereich hat der 42-jährige Bottroper dabei als Boulevard angelegt, der die verschiedenen Gebäude von St. Marien verbindet und einer klaren Linienführung folgt. Die einzelnen Gestaltungsfelder sind dabei auf Kommunikation und Spiel, aber auch auf Naturerleben sowie Teilhabe am Dorf- und Gemeindeleben ausgerichtet.
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