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Chormusik

Konzert im Kerzenschein in der St. Georg Kirche Haldern

26.12.2012 | 08:00 Uhr
Konzert im Kerzenschein in der St. Georg Kirche Haldern
Die „Ulftse Nachtegalen“ in der Halderner Kirche St.Georg.Foto: Erwin Pottgiesser

Haldern.   „Ettens Mannenkoor“ und „Ulftse Nachtegalen“ begeisterten ihr Publikum.

Freitagabend füllte sich die St. Georg Kirche in Haldern nicht nur mit interessierten Zuhörern, sondern auch mit den beeindruckenden und mitreißenden Klängen gleich zweier Chöre: dem „Ettens Mannenkoor“ und dem Mädchenchor „Ulftse Nachtegalen“.

Der seit nunmehr fast 25 Jahren als Dirigent der Nachtigallen arbeitende Ben Simmes, der Freitag zum ersten Mal Haldern zusammen mit seinen Mädchen im Alter von elf bis 18 Jahren besuchte, fand nur positive Worte über die St. Georg Kirche: „Sie ist wunderbar, hier herrscht eine sehr tolle Akustik und die Beleuchtung rundet alles ab!“

Tatsächlich verlieh das Licht dem Konzert der Chöre besonderen Nachdruck, die Singenden wurden teils von bunten Scheinwerfern, teils durch flackernden Kerzenschein beleuchtet, was zu der besinnlichen, weihnachtlichen Stimmung beitrug.

Mehr als 100 Sänger

Die über einhundert Mann starke Männertruppe und die 22 Mädchen präsentierten im Rahmen des Konzertes Kompositionen aus allen Ecken der Welt in verschiedenen Sprachen, darunter auch Latein und Englisch. Auch wenn die Mädchen zahlenmäßig unterlagen: Bei der Sangesqualität gab es keine Unterschiede, beide Chöre überzeugten ihr Publikum gleichermaßen.

Gegen Ende sangen beide Chöre, die dieses Jahr schon zum dritten Mal gemeinsam unterwegs waren, zusammen. Und Simmes und Nick Moritz, der Dirigent des „Mannenkoors“, leiteten ihre Chöre Schulter an Schulter an.

Die Mischung aus klaren, hohen Frauenstimmen und dem tiefen, volltönendem Gesang der Männer rundete das Gesamtbild des Abends schließlich ab und brachte das Konzert zu einem würdigem Abschluss. Simmes ließ auch für die Zukunft die Möglichkeit offen, dass die Mädchen, deren Konzerte sie teilweise bis nach Weißrussland führen, Haldern wieder zusammen mit dem Mannenkoor besuchen werden. „Sehr gerne würden wir noch einmal hierhin kommen!“ Mit einem Lächeln fügte er schließlich hinzu: „Außerdem ist die Fahrt ja nicht so lang, nur eine Viertelstunde und wir sind hier.“

Von Alexander Goltz


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