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Goldschmuck für Sasa verkauft

11.08.2012 | 10:00 Uhr
Goldschmuck für Sasa verkauft
Anna, eigentlich Bogdanka, Geerlings, und ihr Enkel Sasa sind dankbar für die Hilfe der Reeser. Foto: Johannes Kruck

Rees.   Die Hilfswelle für den erkrankten Medizinstudenten wird größer.

Die Hilfe für Sasa rollt an. Gestern Vormittag hat sich Elke Landers, Nachbarin von Sasas Oma Anna Geerlings, auf den Weg zur Sparkasse gemacht, um einen Blick auf das Spendenkonto zu werfen. „1585 Euro sind schon drauf“, hat sie auf dem Auszug gesehen. Wie berichtet wird derzeit in Rees für Sasa Umicevic gesammelt, um das Leben des Medizinstudenten zu retten (wir berichteten mehrfach ).

OP muss privat bezahlt werden

Ein Cavernom wurde bei ihm diagnostiziert. Nur eine Operation kann den jungen Bosnier noch retten, der teilweise in Deutschland aufgewachsen ist und dort später auch gern als Arzt arbeiten würde. Allerdings gibt es für diese Krankheit keinen Spezialisten in seinem Heimatland. Das heißt: Er muss die OP privat bezahlen. In Deutschland kostet sie einen fünfstelligen Betrag. Den kann seine Familie nicht aufbringen. Allenfalls käme wohl nur eine OP in Serbien in Frage. Hier muss dafür aber auch noch zwischen 5000 und 6000 Euro aufgebracht werden.

„Ich rühre jetzt überall die Werbetrommel, im Lebensmittelgeschäft, beim Zeitschriftenhändler, auf der Straße“, sagt Elke Landers, die das Spendenkonto ins Leben gerufen hat.

15 Personen haben bislang eingezahlt, Beträge zwischen fünf und 1000 Euro. Wer die 1000 Euro gespendet hat, weiß Elke Landers. Es war eine Dame aus der Oberstadt, die ihren Goldschmuck versetzt hat. Den Erlös hat sie gestiftet, möchte aber nicht namentlich genannt werden. „Ich bin für jeden Euro dankbar“, sagt Landers. Es müsse ja keine so große Spende sein, Hauptsache viele würden ein paar Euro geben. „Dann könnten wir doch gemeinsam ein Leben retten“, sagt sie eindringlich.

Sasa hat am Dienstag kommender Woche seinen Termin für das MRT, das Schichtröntgen, das zeigen wird, wie weit die Krankheit fortgeschritten ist. Auf jeden Fall ist Eile geboten, soll Sasa geholfen werden. Denn die Intervalle der Anfälle, die durch die Krankheit ausgelöst werden, sind kürzer geworden. „Wer so etwas schon mal erlebt hat, der zittert am ganzen Körper“, sagt Anna Geerlings, die nun Angst hat, ihren einzigen Enkelsohn zu verlieren. Sasa hat ihr schon anvertraut, dass er den gesamten Stoff, den er vor dem jüngsten Anfall für sein Studium gelernt hat, vergessen hat. Er will trotzdem vor dem möglichen Eingriff noch einige Prüfungen absolvieren.

Hans-Ulrich Landers versucht gerade, über einen weiteren Weg, Hilfe zu bekommen. Er hat Heribert Hölz, Initiator der Bosnien-Hilfe bei der Caritas Duisburg, eine Mail mit den NRZ-Artikeln geschickt. „Ich hoffe, von dort kommt auch Hilfe“, so Landers. Schließlich habe Hüls dafür gesorgt, dass auch ein an Krebs erkranktes Kind gerettet wurde.

Maria Raudszus


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In Hochelten sollte es gar keine Mountainbiker geben. Das passt nicht.
19%
Mich ärgern vor allem die rücksichtslosen Fahrer.
4%
Mountainbike-Strecke fände ich gut.
70%
Die Wege für Fußgänger und Radfahrer müssen schnellstmöglich klar getrennt werden.
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