Gelungener Kinderkarneval
06.02.2012 | 17:31 Uhr 2012-02-06T17:31:00+0100
Haffen. Ein tolles Programm haben die Haffener für ihre kleinen, gut verkleideten Gäste auf die Beine gestellt.
Entführen in eine Märchenwelt, verzaubern in den Orient und von tollen Tanzeinlagen begeistern ließen sich Kinder mit ihren Eltern beim Kinderkarneval in Haffen.
Könige und Prinzessinnen, Zauberer, Ritter, Piraten , Indianer, Clowns und Engel verfolgten mit Spannung das abwechslungsreiche Programm der Nachwuchstalente des Haffener Karnevals-Vereins. Auf Krücken „marschierte“ humpelnd Prinzessin Jasmin I –Fink- mit dem Elferrat, der Prinzengarde und der Gardistin Angelina –Ivens- in die karnevalistisch geschmückte Schützenhalle.
Stilvoll und gekonnt übernahmen die jungen Moderatoren Robert Lanfermann und Steffen Verheyen die Sitzungsleitung.
Prinzessin samt Gardistin
„Heute feiern wir Karneval. Was die Großen können, können wir schon lange“, verkündigten Prinzessin Jasmin I. und Gardistin Angelina, die, mangels eines Prinzen, die Prinzessin in dieser Session unterstützt. In schmucken weiß-roten Kostümen führte die junge Prinzengarde unter Leitung von Heike Verheyen, Nathalie Jendryschik und Hildegard Heynen einen klassischen Gardetanz auf. Tänze und Sketche wechselten sich an diesem karnevalistischen Nachmittag ab.
Prinz Reinhard I. und seine Lieblichkeit Prinzessin Heike II. besuchten den Nachwuchs . „Wir finden Kinderkarneval schön“, so lautete ihre Botschaft.
Statt der üblichen Büttenreden überzeugten junge Karnevalisten mit ihren lustigen Sketchen die Narrenschar. Nach einem Dialog über „Das Unglück im Zoo“ reagierte der Wärter nicht so gelassen, wie sein Zoodirektor, denn dieser musste ja nicht das Grab für den toten Elefanten ausheben.
Für Tim Jendryschik, Rene’ Ehmans, Matthias Berresheim, Luca Telahr und Michelle Deckers zerplatzten ihre Wünsche, die sie nach einem Lottogewinn hatten, wie Seifenblasen, wegen einer plötzlichen Steuernachforderung. Von den 9400 Euro blieben den traurigen Gewinnern nur noch drei Euro für Schokolade übrig.
Akzentfrei und sprachgewandt bedankte sich der „afrikanische Diplomat“ für die Entwicklungshilfe bei den „deutschen Ministern“, die diesen stammelnd und in abgehakten Wortfetzen begrüßten.
Eine „Entführung in das Land der sieben Zwerge“ kündigten die Moderatoren durch die Tanzgruppe „Mini Mäuse“ an. Das Lied „Schneewittchen und die sieben Zwerge“ war die Grundlage für einen anmutigen Tanz der äußerst stilvoll gekleideten Mädchen, die um eine Zugabe nicht herum kamen und mit einer „Rakete“ belohnt wurden. Annette Landscheidt, Annika Ivens, unterstützt von einigen Eltern, hatten gemeinsam diesen gelungenen Auftritt vorbereitet.
Humorvoll und spritzig waren auch die weiteren von den kleinen Akteuren gut gespielten Sketche. Zwei Knastbrüder, in Anstaltskleidung, verstanden nicht, warum man für das Drucken von 10, 20 und 30 Euro-Scheinen „Falschgeld“ ins Gefängnis kommt. Auch „Der Kaffeeklatsch“, der allwissende „Computer“ auf dem Hamburger Hauptbahnhof und der Einbruch im „Louvre“ begeisterten die kleinen und großen Narren. Sie wurden mit viel Applaus belohnt.
Orientalische Klänge
Verzaubern ließ sich das Publikum von den orientalischen Klängen und den Darbietungen der Bauchtanzgruppe aus dem benachbarten Mehr. Beatrix Kruse hatte den stimmungsvollen Tanz einstudiert, der von den acht Mädchen im passenden Outfit präsentiert wurde.
Schon der Einzug der „Coolen Kids“ sorgte für Furore, ebenso der perfekt aufgeführte tolle Showtanz. Gegen Ende des Programms verabschiedete sich der Elferrat mit einem „Mülltonnensong“.
Nach dem imposanten Finale beendete eine fröhliche Polonaise mit allen Aktivisten den vergnüglichen Kinderkarnevalsnachmittag.
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