Es steht noch nicht im "Datt Blatt"
12.11.2008 | 19:07 Uhr 2008-11-12T19:07:03+0100HALDERN POP. Aber morgen gastiert Gisbert zu Knyphausen im Saal Tepferdt. Und am 29. November ist William Fitzsimmons in Haldern.
REES. Auf dem Tisch liegt "Datt Blatt", am Telefon verlangt ein Agent einer isländischen Band Stefan Reichmann, und die neueste CD von Haldern Pop Recording läuft im Hintergrund. Die April-Seite des neuen Haldern Pop-Kalenders 2009 sieht man bereits am Monitor, und Stefan Reichmann lädt zum morgigen Festival nach Tepferdt ein. Alle! Dass morgen Gisbert zu Knyphausen um 22 Uhr bei Tepferdt auftritt - das hat die NRZ ganz kurz vor Redaktionsschluss noch erfahren. Bei Haldern Pop kommt eben alles überraschend spontan.
Riesige Resonanz
Nach dem Festival ist vor dem Festival. Eigentlich geben sich die Macher von Haldern Pop eher bescheiden. Doch nach der Resonanz des Jubiläum-Festivals, das besonders in der Fachpresse allerbeste Kritik eingefahren hat, sahen sich die Veranstalter motiviert, ihren eigenen Rück- und Ausblick auf das Festival im "Datt Blatt" festzuhalten. Und damit nicht genug. Morgen treffen sich die Veranstalter zum Stielmusessen in der Gaststätte Tepferdt - bis um 22 Uhr der große Saal geöffnet wird und eine Videoshow vom Spiegelzelt, niederländische DJs und der Überraschungsgast die Haldern Pop-Fans "heiß" machen werden. Gisbert zu Knyphausen kommt morgen aus Hamburg und spielte in diesem Jahr im Spiegelzelt. Man wird ihn morgen live und auf Video sehen.
Am morgigen Abend werden die Gäste auch in den Genuss der beiden Neuveröffentlichungen vom Label Haldern Pop kommen. "Wir freuen uns ein Loch in den Bauch", gibt Stefan Reichmann zu, "dass wir William Fitzsimmons unter Vertrag haben. Um ihn haben ganz große internationale Player gebuhlt. Vielleicht hat er sich für uns entschieden, da er den ländlichen Familiensinn, den unser Festival verbreitet, schätzt." Fitzsimmons, Kind blinder Eltern, singt von verflossener Liebe, Vaterfreuden, schwerer Kindheit, aber immer voller Hoffnung und Optimismus. Seine Lieder erinnern an Cat Stevens, sein schmeichelnder Bariton hingegen ist einzigartig.
Am 29. November wird er in Europa gastieren, im Halderner Jugendheim. Und vielleicht kommt Liam Finn als Zuhörer auch vorbei. Schließlich ist der Sohn von Neil Finn, Sänger und Gitarrist von Crowded House, der zweite Künstler, der jetzt bei Haldern Pop Recording produziert. Der 25-jährige Neuseeländer wurde mit Instrumenten groß. Er will seinen Vater nicht leugnen, ihn aber auch nicht für Marketinggründen nutzen. "Das hat er auch gar nicht nötig", findet Reichmann und mit ihm die internationale Musikszene. Liam Finn wird ebenso wie William Fitzsimmons das erfahren haben, was die "Flaming Lips" in Worte fassten: "This festival is true" - dieses Festival ist echt.Am morgigen Freitag gibt es ab 22 Uhr ein Treffen aller Haldern Pop Fans im Saal Tepferdt. Mit Überraschungsgast Gisbert zu Knyphausen. Der Eintritt ist frei. An diesem Abend startet auch der Verkauf der zwei neuen CDs. Und es gibt auch schon Eintrittskarten für das Haldern Pop Festival 2009.
Am 29. November wird es im katholischen Jugendheim ein Konzert geben - ganz so wie damals. Die Besucher müssen auf dem Parkettboden Platz nehmen. Es darf nicht geraucht werden und Getränke gibt es nur in Raum 3. Karten zu dieser Veranstaltung gibt es bereits im Vorverkauf oder online.
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