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Chris Pureka in der Haldern Pop Bar – grandios und ohne viel Schnickschnack

08.10.2012 | 17:12 Uhr
Chris Pureka in der Haldern Pop Bar – grandios und ohne viel Schnickschnack
Chris Pureka - spielt in der Haldern Pop BarFoto: Fremdfoto

Haldern.   Die US-Amerikanerin Chris Pureka überzeugte in der Haldern Pop Bar. Mehr Zuschauer hätte das Konzert durchaus gut vertragen können.

Die junge US-Amerikanerin Chris Pureka bewies am Wochenende in der Haldern Pop Bar, dass es auch mit nur wenigen Mitteln und ohne großartige Effekte oder Instrumente möglich ist, ein grandioses Konzert zu geben und die Menschen zu begeistern.

Sanft und schmeichelnd

Zusammen mit ihrer Gitarre und einer Hintergrundsängerin erreichte sie emotionale Tiefen, berührte ihr Publikum auf eine sanfte und schmeichelnde Art und schaffte somit etwas, was viele Künstler trotz fantastischer Aufmachung und aufwendiger Finanzierung nicht schaffen: die Zuhörer mit ihrer Musik gefangen zu nehmen.

Diese Musik war eine geschmackvolle Mischung aus klaren und unverzerrten Akkorden der Gitarre und Purekas hervorragender Stimme, der von rauchigen, rauen Tiefen über kräftige, durchdringende Mitten bis hin zu klaren, mitreißenden Höhen keine Grenzen gesetzt zu sein schien.

Jedes Lied erwiderte das Publikum in der, zwar gut besuchten, aber bei weitem nicht gefüllten, Haldern Pop Bar, mit einer Begeisterungswelle, der man die Sogkraft der Musik anmerkte.

Die Menschen richteten die Gesichter mit teils geschlossenen, teils verklärt in die Ferne starrenden Augen zur Bühne, unterbrachen selten die beinahe meditative Atmosphäre durch Gespräche und erwachten erst aus diesem Bann, wenn der Ton eines Liedes verklungen war – nur um dieses daraufhin schallend zu bejubeln.

Pureka machte es dem Publikum leicht, in ihre Musik zu versinken. Es war beinahe ein Ding der Unmöglichkeit, sich der Stimmung zu entziehen, die sich ausgehend von Pureka im Raum verbreitete. Die Sängerin selbst saß mit geschlossenen Augen auf der Bühne. Ihre Gitarre hielt sie wie zum Halt in der Hand – wie ein Fels in der Brandung ihrer Musik und der Emotionen, die diese hervorrief.

Eine ganz besondere Stimmung

Manche ihrer Stücke waren ruhig, einfühlsam und sanft, andere schneller, mitreißend und rau. Aber eines hatten alle gemein: Sie fügten sich ein in das große Gesamtbild, welches die Stimmung des Abends zu einer ganz besonderen machte.

Von Alexander Goltz



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