Bühne frei fürs Haldern Pop!
12.03.2010 | 21:11 Uhr 2010-03-12T21:11:00+0100
Haldern.Das 27. Haldern Pop Festival vom 12. bis zum 14. August nimmt Konturen an. Zehn weitere Bestätigungen haben Festivalmacher Stefan Reichmann und sein Team nun vermeldet.
Am meisten freut sich Reichmann auf Sophie Hunger aus der Schweiz: „Beim Eurosonic Festival war sie der Hammer. Das beste Konzert.“ Sie sei eine Vollblutmusikerin, mal jazzig, ein bisschen Folk, ein bisschen Blues, stets ohne Effekte, dafür mit sauber komponierten Liedern, gepflegt artikulierten Texten, auch mal auf retro-romanisch. Dahinter stehe eine starke Band, deren Musiker auch alle gut singen könnten.
Für Zach Condon und seine Band Beirut dürfte der Auftritt beim Haldern Pop eine Fügung des Schicksals sein. Die sanften, choralen Hymnen passen einfach in die Tradition des Festivals. Mit im Gepäck hat Condon rund zehn Musiker, die mit Instrumenten wie Ukulele, Mandoline oder Euphorium eine große Bandbreite erzeugen.
„The Whale Watching Tour“
- Kakophonie bis Opulenz
Triggerfinger aus Belgien haben erst kürzlich die Haldern Pop Bar zum Kochen gebracht und werden nun zurückkehren. Der elegante Rock der drei Gentlemen wird sicher auch auf der großen Bühne für Furore sorgen.
Das Alternative-Rock-Duo Blood Red Shoes - Steven Ansell and Laura-Mary Carter - dürfte im Haldern Pop-Querschnitt eher als hart und rau angesehen werden. Ihr Gitarrensound kommt flott und rotzfrech daher.
Für „The Whale Watching Tour“ haben sich mit Ben Frost, Nico Muhly, Valgeir Sigurdsson und Sam Amidon vier Musiker und Produzenten verbündet. Vier moderne Künstler, die vier ganz verschiedene Stile bevorzugen, raufen sich zusammen. „Von Kakophonie bis Opulenz“ dürften die Besucher einen ganz spannenden Auftritt erwarten, glaubt Reichmann.
Eine aufstrebende Indie-Band aus den USA ist Cymbals Eat Guitars. Frontmann Joseph Ferocious rotzt den Gesang auch mal gerne dreckig hin - beim Rock’n’Roll ist das ja erlaubt. Passt eben zum Gitarrensound.
Das kalifornische Quintett Local Natives ist derzeit sehr angesagt und bietet Indie-Pop-Rock, meist mehrstimmig, gerne auch mit variierenden Rhythmen. Im Gepäck haben sie Lieder ihres ersten Albums „Gorilla Manor“.
Experimentellen Elektro-Pop bringen Micachu & The Shapes aus Großbritannien zu Gehör - „digital-polyphon“, wie Stefan Reichmann es beschreibt. Thus:owls aus Schweden und Kanada bieten eine Mischung aus verträumten Pop und Jazz. Musik als Garnitur zu den Texten von Erika Alexandersson. In ihrer eigenen Welt scheinen Esben & The Witch aus England zu leben. Zumindest auf der Bühne. Es spukt sozusagen aus den Boxen. Das Trio greift für seinen experimentellen Pop gerne ungewöhnliche Themen auf.
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Schon vorher bestätigt waren wie berichtet David Ford (England), The Low Anthem (USA), The Talest Man On Earth (Schweden) und Efterklang (Dänemark).
Die Karten kosten 68 Euro zuzüglich Vorverkaufsgebühr und sind erhältlich im Haldern Pop Shop an der Lindenstraße an Werktagen vormittags von 8 bis 12 Uhr. Oder unter www.haldern-pop.de.
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