Benefizabend für krebskranke Kinder in Rees
07.12.2010 | 15:44 Uhr 2010-12-07T15:44:00+0100
Rees.Wenn das keine gelungene Melange ist: Sich selbst etwas gönnen, herzhaft ablachen und gleichzeitig denjenigen eine Freude machen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen.
Mit dem Benefizabend „Karneval mit Herz“ ist das möglich. Diese Veranstaltung geht Anfang des Jahres im Bürgerhaus in die zweite Runde. Alle Akteure treten kostenlos auf, die Eintrittsgelder fließen an die Agnes-Biermann-Stiftung zugunsten krebskranker Kinder.
Norbert Mey hat die Organisation übernommen
Norbert Mey, karnevalistisches Urgestein aus Bienen, hat die Organisation übernommen und wird als Sitzungspräsident durch den Abend führen. „Zwischen 60 bis 80 Mitwirkende stehen auf der Bühne“, hat er überschlagen. Allesamt Aktive aus den Karnevalsvereinen aus Haffen, Bienen, Millingen, Empel und der Reeser Frauengemeinschaft (kfd). Sie werden diejenigen Nummern und Programmpunkte der vergangenen Session präsentieren, die beim Publikum besonders gut angekommen sind.
„Die ich alle schon kenne“, scherzte Bürgermeister Christoph Gerwers. Denn er habe alle Sitzungen besucht. „Nur die Frauensitzung nicht, bei der ich nicht rein durfte“, sagte er. Dabei habe er festgestellt, dass Rees und Karneval zusammengehören und nicht ohne einander auskämen, wie Suppe ohne Salz.
Tanzgarde übt
schon fleißig
Manfred Bockting, Präsident des HKV aus Haffen, wusste, dass seine Tanzgarde bereits wieder fleißig übe. Sie wollen Show- und Gardetanz präsentieren. Beim Pressegespräch anwesend waren auch Monika Scholten und Heike Beyer von der kfd Rees, beide Garanten für Zwerchfellkater. Auch Mareike Terlinden aus Bienen ist mit von der Partie am 22. Januar, ab 19.11 Uhr. Das offizielle Programm mit rund 20 Auftritten wird bis mindestens 23.30 Uhr dauern. „Blumen für die Akteure gibt es nicht, auch keine Orden, nur Buttons“, teilte Nobert Mey mit.
Karten für die Sitzung gibt es am Samstag, 11. Dezember, 10 bis 12 Uhr im Foyer des Bürgerhauses. Pro Person können acht Karten erworben werden, der Preis pro Billett beträgt sechs Euro. 350 Sitzplätze gibt es, zudem noch Stehtische auf der Empore und zwei Stuhlreihen. Wenn alles gut läuft, sollen 450 bis 500 Karten unters närrische Volk gebracht werden.
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