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Afrikas Hitze war spürbar

10.11.2011 | 17:17 Uhr
Afrikas Hitze war spürbar
. Foto: Konrad Flintrop / WAZ FotoPool

Mehr.Die Gospel-Generations begeisterten die Zuhörer in der Dorfkirche mit berührenden und stimmungsvollen Songs.

In einer schönen Kirche ein tolles Konzert der Gospel-Generations! Lindgrüne Schals in guter Atmosphäre. Frische, Natürlichkeit und ehrliche Freude steht in den Gesichtern der Sängerinnen und Sänger. An diesem Abend, für den sie Neues einstudiert und viel geprobt haben. Die kleine Mehrer Dorfkirche ist randvoll, und schnell ist auch der Schüchternste zum Mitsingen und Klatschen bereit.

Fesselnder Höhepunkt

Das Temperament und die Hitze Afrikas sind förmlich zu spüren. „Zeig’, dass Du Dich freust!“ Jung und Alt singen im Wechsel. Sie schunkeln und klatschen.Vor allem aber: Sie strahlen! Sie schwingen Lichter zu fesselnden Höhepunkten: „May the Lord send angels“, „The Rose“ und „Shine your light“. Es geht auf und nieder. Alle haben mitgemacht. Eines wird in schöner Erinnerung bleiben: „So ein Tag, so wunderschön wie heute!“

Unter der Leitung von Dieter Krüssmann, Chorleiter und Chortrainer der Gospel-Generations, Musiktrainer und Musikschulleiter, wird nicht nur ein abwechslungsreiches Programm geboten, sondern auch Neues: Titel wie „We are going down Jordan“, „Let us sing“, „Give Thanks“ und „Sometimes I feel like a motherless Child“ sind sowohl flotte wie berührende Songs. Für kurze Übersetzungen und Gedanken sorgte humorvoll Pfarrer Erwin Krämer.

Rote Schals zum Finale! Solos mit wunderbaren Stimmen bilden den Abschluss. Singend verlassen die Sänger die Kirche und begleiten die Gäste nach draußen mit „Let’s celebrate and shout Hallelujah“.

Wer sich dem Chor anschließen und mitsingen möchte, ist herzlich willkommen, betonte Chorsprecherin und Solostin Katja Semper nach dem Auftritt der Gospel-Generations. Sie machte gleich in zweifacher Hinsicht Werbung für ihren Chor, den man, wie sie sagte, auch für Auftritte buchen könne.

Die Sängerinnen und Sänger traten unentgeltlich auf. Der Erlös aus freiwilligen Spenden kommt zur Hälfte dem Chor zugute. Die andere Hälfte dient der Gestaltung des Außengeländes der Mehrer Dorfkirche mit ihrem alten Friedhof. Komplett an Mädchen und Jungen in Somalia wird der Erlös des nächsten Konzerts gehen, das am 23. November um 19.30 Uhr in der evangelischen Kirche in Hamminkeln-Ringenberg über die Bühne geht.

Ursula Birkle

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