Verwirrspiel um den ärztlichen Notdienst
08.02.2008 | 20:42 Uhr 2008-02-08T20:42:14+0100Plettenberg. Die Einführung des ärztlichen Notdienstes am Wochenende durch Mitgliedsärzte des "Lennetz" im Krankenhaus (WR berichtete) hat zu Verwirrung geführt. ...
... Noch ist der Notdienst in der Vier-Täler-Stadt individuell geregelt, es bleibt also dem diensttuenden niedergelassenen Arzt überlassen, ob er in der eigenen Praxis oder im Krankenhaus praktiziert. Nach wie vor gilt für den Bereich Plettenberg die "alte Regelung", also der "organisierte ärztliche Notdienst": Danach kann man unter der Notruf-Nummer 1 92 92 erfahren, wer Mittwochachmittag oder an Samstagen, Sonn- und Feiertagen Dienst hat. An den übrigen Wochentagen ist der Hausarzt rund um die Uhr der richtige Ansprechpartner. Wenn ein Arzt am Samstag oder Sonntag Notdienst hat, kann er diesen Notdienst in seiner Praxis oder im Krankenhaus absolvieren. Er steht dann jeweils von 10 bis 12 Uhr für Patienten zur Verfügung.
Darüber hinaus gibt es, so Dr. Wolfgang Krämer von Lennetz/Werdohl, einen "kollegialen Vertretungsdienst" unter den Ärzten, der flächendeckend in Werdohl, Altena und Neuenrade funktioniert, in Plettenberg aber noch nicht flächendeckend eingerichtet ist. Ruft man bei dieser Vertretungsregelung den Hausarzt an, erfährt man über dessen Anrufbeantworter, wer derzeit (Vertretungs-)Dienst hat.
Am 16./17. Dienst im Krankenhaus
Ziel des Lennetz-Engagements, der Vereinigung von 70 niedergelassenen Ärzten auf der Lenneschiene zwischen Plettenberg und Altena/Nachrodt und Neuenrade, ist die konsequente Einführung eines ärztlichen Notdienstes grundsätzlich im Krankenhaus. "Am 16./17. Februar findet der Wochenend-Notdienst durch einen Kollegen wieder im Krankenhaus Plettenberg statt", berichtet Dr. Krämer.
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