Turnen für den Weihnachtsmann
12.12.2011 | 18:08 Uhr 2011-12-12T18:08:00+0100Plettenberg.Stutenkerle vom Nikolaus hatten sich die jungen Sportler des TuS Jahn Ohle am Sonntag wirklich verdient. Knapp 90 Minuten lang hatten die Kinder und Jugendlichen aus einzelnen Turn- und Sportgruppen des Mehrspartenvereins ihren Eltern und Großeltern eine unterhaltsame Sportschau geboten.
Ein etwa 150-köpfiges Publikum in der Sporthalle Ohle, „der täglichen Arbeitsstätte“ des TuS-Jahn-Nachwuchses während der Übungsstunden, wie es Gerd Komp als Moderator ausdrückte, belohnte die Vorführungen mit Applaus. Als die coolen Jungs von Übungsleiter Uwe Boese über brennende Fackeln sprangen oder die Hapkido-Selbstverteidigungssportler von Thomas Voit Holzbretter mit bloßen Füßen, Händen oder Ellenbogen zertrümmerten, war das Staunen groß.
Die Vorschul- und Grundschulkinder von Susanne Maus und Andrea Murgia, die Trampolin-„Flöhe“ von Linda Neumann und Franziska Gissel, die Tanzmädchen von Christel Voit-Rose und Franziska Gissel sowie die „Feuerspringer“ von Uwe Boese setzten erste Glanzlichter. Ihre akrobatische Klasse zeigten anschließend die Leistungsturnerinnen, die bei ihrem bis zu dreimaligen Training in der Woche von Melanie und Daniela Müller, Wiebke Essers, Dagmar Gödde und Linda Neumann betreut werden.
Hapkidoka lassen Gegner „alt“ aussehen
Das spektakuläre Finale bildeten die Kampf- bzw. Selbstverteidigungssportvorführungen der Hapkidoka. Stockkampftechniken beeindruckten ebenso wie jene Abwehrtechniken, die selbst Angreifer mit Pistole oder Messer „alt“ aussehen lassen, oder die Schläge und Tritte, mit denen die Mädchen und Jungen für Kleinholz sorgten.
Eingeläutet worden war der lange Sportnachmittag in Ohle mit einem gemeinsamen Kaffeetrinken der großen TuS-Jahn-„Familie“ im Saal der Gaststätte Zur Post.
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