Steelline will erneut erweitern
09.08.2011 | 16:50 Uhr 2011-08-09T16:50:00+0200
Plettenberg.Anfang dieses Jahres hat die Firma Steelline ihren imposanten Neubau an der Adam-Opel-Straße im Gewerbegebiet Köbbinghauser Hammer bezogen, schon ist die Geschäftsführung mitten in der Planung für die Erweiterung an diesem Standort.
Staunend nahmen Mitglieder der CDU-Ratsfraktion bei ihrem Besuch am Montag die Erfolgsgeschichte des Unternehmens zur Kenntnis.
„Wir sind zu kurz gesprungen“, berichtete Steelline-Geschäftsführer Daniel Mächtle den Kommunalpolitikern. Die neuen Räume seien schon wieder voll. Daher verhandele man derzeit mit dem Besitzer des Nachbargrundstücks und habe sich das Vorkaufsrecht auf das danach angrenzende, unbebaute Grundstück gesichert.
Abläufe sind
durchorganisiert
Steelline produziert und vertreibt Profile für den gesamten Montagebereich vom Küchenbau über Autobahnschilder bis zu Anlagen- und Brückenbau. „Wir sind der Märklinbaukasten des erwachsenen Mannes“, schmunzelt Mächtle. Entscheidend für den Geschäftserfolg sei auch die Philosophie von Steelline. „Wir sind Partner für unsere Kunden, bieten Lösungen an. Flexibilität ist alles.“
Dazu kommt im modernen Hochregallager mit einem eigens entwickelten Lagerlogistiksystem Effektivität bis an die Decke. Die Abläufe sind durchorganisiert. Lkw können in der Fahrzeughalle von allen Seiten be- und entladen werden.
„Leiharbeit probates Mittel“
Das Unternehmen Steelline Profiltechnik GmbH wurde 2002 in Plettenberg gegründet. Geschäftsführer sind Daniel Mächtle, Brigitte Conrad und Christian Bieda.
Zunächst in den ehemaligen Räumen der Spedition Scheerer, dann an der Bannewerthstraße wuchs die Firma stetig, hatte im Jahr 2007 20 Mitarbeiter.
Ende 2010 wurde der neue Firmensitz in Köbbinghausen fertiggestellt. Hier beschäftigt Steelline derzeit 90 Mitarbeiter.
90 Mitarbeiter sind bei Steelline beschäftigt, darunter auch Leiharbeiter. „Leiharbeit sehe ich als probates Mittel, um zum einen Spitzen abzufangen und zum anderen neue qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen“, macht sich Mächtle zum Fürsprecher dieser viel diskutierten Arbeitsform.
Wie in die Technik hat Steelline auch in die Umwelt investiert. Auf dem Dach wurden Photovoltaikanlagen gebaut, die durch den Bodenaushub entstandene Fläche oberhalb des Firmengeländes wurde mit Edelhölzern bepflanzt. So solle auch bei der geplanten Erweiterung verfahren werden, kündigte Mächtle an.
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