Steelline wächst rasant weiter
10.01.2012 | 18:19 Uhr 2012-01-10T18:19:00+0100
Plettenberg.Vor zehn Jahren wurde die Firma Steelline Profiltechnik in Plettenberg gegründet und entwickelte sich zum Shooting Star unter den Unternehmen in der Vier-Täler-Stadt. Und die Zeichen stehen weiter auf Wachstum. So hat sich Steelline für dieses Jahr die Erweiterung des Standorts im Gewerbegebiet Köbbinghausen vorgenommen.
„Im vergangenen Jahr haben wir ein Wachstum von 10 Prozent erreicht. Für dieses Jahr peilen wir 10 bis 15 Prozent an“, berichtet Christian Bieda, der zusammen mit Brigitte Conrad und Sipontina Mächtle das Geschäftsführungs-Trio von Steelline bildet. Die Auftragsbücher seien gut gefüllt, sagt Bieda. Er sieht zudem noch jede Menge Potenzial auf dem Markt in Deutschland. „Im dritten und vierten Quartal werden wir auch unsere Aktivitäten im Exportgeschäft verstärken.“ Für die kommenden Aufgaben wurde die Vertriebsmannschaft gerade mit einem neuen Vertriebsleiter verstärkt.
Die Geschäftspolitik ziele darauf hin, noch mehr in die Breite zu gehen, durch neue Produkte auch neue Kundenkreise zu gewinnen. „Wir wollen nicht von einzelnen Bereichen abhängig werden“, erklärt Bieda. Grundsätzlich konzentriere man sich auf den Fachgroßhandel. „Da sind wir gut aufgehoben.“
Das Wachstum schlägt sich auch im personellen Bereich nieder. Etwa 90 Mitarbeiter sind bei Steelline beschäftigt, hinzu kommen fünf Mitarbeiter bei der Schwesterfirma Profilanker GmbH in Mühlhoff. „Wir sind immer auf der Suche nach geeigneten Kräften für Lager und Versand“, berichtet Geschäftsführerin Brigitte Conrad. „Dafür sichten wir auch unsere Zeitarbeiter, um sie gegebenenfalls zu übernehmen.“
Im vergangenen Jahr sei man dazu übergegangen, im größeren Stile das Personal selbst heranzubilden. Fünf Auszubildende, zwei im Lagerbereich und drei im kaufmännischen Bereich, sind es derzeit.
Baubeginn im Spätsommer
Für die Erweiterung des Steelline-Gebäudekomplexes an der Adam-Opel-Straße im Gewerbegebiet Köbbinghauser Hammer werden derzeit noch die abschließenden Gespräche mit dem Eigentümer des Nachbargrundstücks geführt. Die Option auf das daran anschließende städtische Grundstück hatte sich Steelline bereits gesichert und damit die Erweiterungsmöglichkeit auf einer Fläche von insgesamt rund 8000 Quadratmetern. Nach den Vertragsabschlüssen könnte im Spätsommer mit der Bebauung begonnen werden. „Das geht dann schnell“, rechnet Brigitte Conrad mit einer zügigen Baudurchführung. Damit würde Steelline die letzte verbliebene Baulücke an der Adam-Opel-Straße schließen.
In den Neubau wird dann auch das Schwesterunternehmen Profilanker einziehen, das ebenfalls ein „rasantes Wachstum“ verzeichnet. „Und wir wollen noch weiter wachsen“, sehen Brigitte Conrad und Christian Bieda die obere Grenze noch nicht erreicht.
0mitdiskutieren