Sportförderung als oberstes Ziel
14.04.2010 | 22:30 Uhr 2010-04-14T22:30:00+0200
Plettenberg.Ehe Bürgermeister Klaus Müller am Dienstag im Ratssaal zusammen mit dem Vorsitzenden des Stadtsportverbands (SSV), Marc Schreiber, 26 herausragende Sportler, die Plettenberg im Vorjahr bei Meisterschaften von der Landes- bis hin zur europäischen Ebene durch Top-Platzierungen vorbildlich repräsentiert haben, bezeichnete er die Vier-TälerStadt selbstbewusst als „Stadt des Sports“, in der die Sportförderung weiter ganz oben auf der Prioritätenliste bleiben müsse.
Sportstätten vor Ort
tadellos in Schuss
Für seine mutige Aussage listete Müller Gründe auf. So seien bei aktuell etwa 8500 Mitgliedern in den derzeit 43 unter dem Dach des SSV organsierten Vereinen mehr als ein Drittel aller Plettenberger in Sportvereinen aktiv, ganz zu Schweigen von einer sicher nicht geringen Dunkelziffer von Bürgern, die vereinslos Sport treiben, etwa beim freiwilligen Lauf- und Walkingtreff Lenne-Mäuse oder in anderen privaten Gruppen.
Gleichsam bezeichnete der Bürgermeister die Bereitschaft zu ehrenamtlichem Engagement in den Sportvereinen als ungebrochen groß.
Überdies seien die Voraussetzungen zum Sporttreiben in Plettenberg nahezu ideal, nicht nur in freier Natur. „Wir halten unsere Sportstätten ständig in Schuss und behalten diejenigen mit akuten Abnutzungserscheinungen im Blick“, so der Bürgermeister.
52000 Euro für den Sport
Auch in Zeiten eines Nothaushalts statte die Politik die Sportvereine finanziell gut aus. Trotz der 25-prozentigen Kürzung freiwilliger Leistung schütte die Stadt auch in diesem Jahr 52 000 Euro für die Sportförderung aus. Und da Müller die Talsohle der Wirtschaftskrise als durchschritten ansieht, äußerte er vor den versammelten Spitzensportlern Plettenbergs sogar vorsichtigen Optimismus, dass die Sportförderung in nicht allzu ferner Zukunft den Vereinen wieder in voller Höhe zufließen könne.
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