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P-Weg-Marathon

Sicherheit mehr denn je ein Thema

31.08.2010 | 16:30 Uhr
Sicherheit mehr denn je ein Thema
Die Mountainbiker starteten beim P-Weg am Sonntag. Für die Massenveranstaltung gelten neue Sicherheitsvorkehrungen.

Plettenberg.Die Katastrophe am 24. Juli auf der Loveparade in Duisburg, auf der nach einer Massenpanik 19 Menschen getötet und mehr als 340 verletzt wurden, hat Auswirkungen auf den 6. Int. P-Weg-Marathon vom 10. bis 12. September.

Vor keiner bisherigen Ausgabe von Plettenbergs größtem Sportereignis wurde vom veranstaltenden P-Weg-Team ein so umfangreiches Sicherheitskonzept gefordert wie diesmal.

Organisatorischer Mehraufwand

Hochsensibilisiert durch die Tragödie von Duisburg wollen zuständige Stellen beim Märkischen Kreis im Vorfeld des 6. P-Weg-Marathons detailliert vom Veranstalter wissen, wie er die Sicherheit von knapp 3000 Sportlern (inklusive Kids-Race zum Auftakt), mehr als 1000 freiwilligen Helfern und ungezählten Zuschauern im Innenstadtbereich und an den Wettkampfstrecken ge­währleisten will. Auch wenn dies dem P-Weg-Team zuletzt einen erheblichen organisatorischen Mehraufwand be­scherte, zeigt Teamchef Michael Schröder unter dem Eindruck der Katastrophe von Duisburg Verständnis für die Forderungen aus dem Kreishaus: „Die Sicherheit war für uns zwar immer ein Thema. Aber dass sich der Kreis durch eine enge Abstimmung mit uns nun mehr denn je absichern will, ist nachvollziehbar.“

Genau wie Plettenbergs Bürgermeister Klaus Müller sieht Schröder allerdings das Problem einer bislang fehlenden klaren Definition des Begriffs Großveranstaltung.

Überall ausreichend
Fluchtmöglichkeiten

Schließlich sei eine Loveparade mit mehr als einer Million Besuchern auf einem abgeriegelten Gelände, die klaren Vorgaben der gültigen Versammlungsstättenverordnung unterliegt, nicht vergleichbar mit einem P-Weg-Marathon, der sich nahezu über das gesamte, knapp 100 Quadratkilometer große Stadtgebiet erstreckt. „Da gibt es überall ausreichend Fluchtmöglichkeiten“, sagt Schröder.

Das bestätigt Kreispressesprecher Hendrik Klein. In der Tat hätte das NRW-Innenministerium in ersten Reaktionen auf die Loveparade-Vorfälle konkretere Schritte angekündigt, aber im Moment gebe es weder eine Erlasslage, noch seien gesetzliche Rahmenbedingungen geschaffen. „Nach Duisburg gucken eben auch wir genauer hin, um im Blick auf verkehrliche Fragen, Bevölkerungsschutz und Ordnungsrecht beratend Einfluss nehmen zu können“, so Klein.

Bernd Maus

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Kommentare
01.09.2010
12:28
Sicherheit mehr denn je ein Thema
von Rhynus vom Berg, MK/AC/HAM | #2

Ja, Herr Platzer, Ihre Angaben sind korrekt!

Dass ein solcher Faux Pas passiert ist sicherlich nicht schön, aber ganz bestimmt nicht beabsichtigt. Ich möchte für die Lokalredakteure in die Bresche springen, denn in der heutigen, hektischen Nachrichtenproduktion wird kein Artikel Korrektur gelesen. Die Jobs von Lektoren und Korrektoren sind größtenteils abgebaut, die Berufe verweist.

Und nun zum Thema P-Weg: Der Aufhänger ist der Begriff GROSSVERANSTALTUNG. Und dies ist der P-Weg selbstverständlich. Von daher ist eine verschärfte Betrachtung eines Sicherheitskonzeptes verständlich. Vorbeugen ist besser als Heilen! An der Qualität der Organisation wurde in dem Artikel in keiner Weise gezweifelt.

31.08.2010
20:45
Sicherheit mehr denn je ein Thema
von M. Platzer | #1

Sorry WR !

Auf der Loveparade sind 21 Menschen zu Tode gekommen und über 500 verletzt worden!!!!

Also das hättet ihr aber wissen müssen !

Peinlich und sehr traurig das euch so ein Fehler passiert! Es war und ist nun wirklich oft genug in den Medien erwähnt worden!

Ansonsten ist der P-Weg in keinster Weise vergleichbar mit einer Veranstaltung wie der Loveparade.
Die Organisation und auch das Umfeld sind bei weiten besser wie die in Duisburg !

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