Schule auf Lehrersuche
14.08.2009 | 19:03 Uhr 2009-08-14T19:03:00+0200Plettenberg. Neue Lehrer braucht das Land – zwei gibt es bisher für das heimische Albert-Schweitzer-Gymnasium (ASG). Sie ergänzen das Lehrerkollegium um die Anzahl der beiden Kollegen, die zum Ende des letzten Schuljahres in Pension gegangen sind.
Oberstudiendirektor Hans Günther Lubeley und Studienrätin Hannelore Schröder hatten das Gymnasium verlassen. Eine weitere Stelle soll noch besetzt werden.
So gibt es richtig viel zu tun für die neue Schuldirektorin Elisabeth Minner. Die Erstellung von Stundenplänen für diese große Schule erforderte schon immer viel Übersicht und Planungsvoraussicht von den zuständigen Kollegen.
Vorrang für Kernfächer
Oberste Priorität hat die Gewährleistung der kompletten Unterrichtsversorgung. Einige Fächer werden umgeschichtet, damit es in den Kernfächern keine Probleme gibt. Mit Mehrarbeit und Stundenaufstockung von Teilzeitkräften wird das gewaltige Verwaltungspensum bewältigt.
Stellenstatistik
- Laut einer Statistik des NRW-Schulministeriums liegt in fast allen Schulen in Plettenberg die Personalausstattung leicht über dem Bedarf.
- Für das Albert-Schweitzer-Gymnasium weist die Statistik 61,22 bei einem Bedarf von 59,22 Stellen aus.
- An der Geschwister-Scholl-Realschule entspricht demnach die Stellenausstattung mit 30,10 genau dem Bedarf.
„Im Moment ist alles noch im Fluss, ein komplettes Bewerbungsverfahren läuft zur Zeit noch”, äußert sich Minner zurückhaltend zur Lehrersituation am ASG im neuen Schuljahr. „Natürlich brauchen wir immer Lehrer. Momentan ist der Bereich des Förderunterrichts und der Arbeitsgemeinschaften eingeschränkt. Vorrang hat nun mal die normale Unterrichtsversorgung.”
Verhältnismäßig entspannt sieht Schulleiter Jochen Weber dem neuen Schuljahr an der Geschwister-Scholl-Realschule entgegen. Mit 33 Lehrern ist die GSR sogar leicht überbesetzt. Dass sich dies schnell ändern kann, erfuhr Weber im zurückliegenden Schuljahr, als er etliche krankheitsbedingte Ausfälle von Kollegen verkraften musste. „Das war ein richtiges Seuchenjahr”, hofft er, dass sich Ähnliches nicht wiederholt.
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