Real-Markt bleibt in Plettenberg
08.10.2008 | 20:49 Uhr 2008-10-08T20:49:00+0200Plettenberg. „Der Real-Markt in Plettenberg steht nicht auf der Liste.” Mit diesen Worten widerspricht Real-Pressesprecher Markus Jablonski kursierenden Gerüchten, das Kaufhaus am Maiplatz gehöre zu den bundesweit 27 Real-Märkten, von denen sich der Handelsriese Metro bis Anfang 2010 trennen möchte.
Schon im Sommer wurde vermeldet, dass die Metro-Gruppe im Rahmen eines Sanierungsprogramms einen Großteil ihrer Supermarktkette Real abstoßen möchte: exakt 27 Märkte, die rote Zahlen schreiben. Der Standort Plettenberg sei davon nicht betroffen, versichert Jablonski. Im Übrigen handele es sich auch nicht, wie berichtet, um Schließungen. Vielmehr beabsichtige der Düsseldorfer Handelskonzern, Nachmieter für die 27 Märkte zu finden, so Jablonski. Somit müssten Mitarbeiter der Real-Kette auch keine Massenentlassungen befürchten. Laut geworden waren die Gerüchte in Plettenberg, nachdem die WR Ende August die Pläne des Investors Quorum AG (Düsseldorf) vorgestellt hatte, nach denen auf dem brachliegenden Mylaeus-Gelände ein SB-Markt, ein Fast-Food-Restaurant sowie ein Freizeitzentrum mit Bowling, Bistro, Tanzschule und Fitnesscenter entstehen sollte. Dabei hatte der mit der Planung betraute Plettenberger Architekt Lars Niggemann die Haltung des Investors klar genannt: „Drei Baukörper als Paket oder gar nicht.” Schließlich gehe es bei den Plänen fürs Mylaeus-Gelände nicht um „ein Geschenk” für Plettenberg, sondern ein klar kalkuliertes Geschäft.
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