P-Weg-Team mit sozialer Ader
13.12.2011 | 18:55 Uhr 2011-12-13T18:55:00+0100
Plettenberg.Vertreter des P-Weg-Teams spielten gestern Weihnachtsmann und verteilten an Vertreter aller sozial engagierten Vereine und Institutionen, die bislang Begünstigte des ehrenamtlich organisierten P-Weg-Marathons waren, finanzielle Nachschläge.
Unter dem Motto „nur Bares ist Wahres“ überreichten die „Macher“ des alljährlich größten Sportspektakels in Plettenberg Umschläge mit Bargeld an die Vertreter von Anonymer Drogenberatung (Drobs), der Initiative „Gemeinsam leben, gemeinsam lernen“, die Plettenberger Frühförderstelle der Lebenshilfe Lüdenscheid, des Vereins Netzwerk Hospizarbeit und der Jugendabteilung der Versehrtensportgemeinschaft.
Sonderausschüttung für die Christuskirche
Über eine Sonderausschüttung freute sich Pfarrer Reiner Schulz von der Ev. Kirchengemeinde. Dieses Geld soll in die Sanierung des Glockenturms der Christuskirche fließen.
Laut Michael Schröder vom P-Weg-Team hätten mehrere Mosaiksteinchen zum unerwartet hohen Überschuss aus der 7. P-Weg-Veranstaltung 2011 geführt: großzügige Sponsoren, ein gutes Wirtschaften des P-Weg-Teams, das Ausschöpfen von Einsparungspotenzialen aus der Erfahrung früherer P-Weg-Marathons und letztlich die Maßnahme, bei kurzfristigen Absagen gemeldeter Sportler kein Startgeld mehr zu erstatten.
Und damit die Drobs als Begünstigte 2011 gegenüber in den Jahren zuvor mit P-Weg-Überschüssen bedachten Vereinen und Einrichtungen nicht überproportional profitiert, bekamen jetzt einfach alle „noch ein kleines Schlückchen aus der Pulle“, wie es Schröder ausdrückte. Über die genaue Höhe der Ausschüttung bewahrt das P-Weg-Team seit je her Stillschweigen.
Drobs-Geschäftsführer Stefan Tertel kündigte an, dass sein Verein den P-Weg-Erlös schon im nächsten Jahr konkret für suchtpräventive Maßnahmen an allen Plettenberger Kindergärten und Grundschulen einsetzen werde.
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