Logistisches Großaufgebot hinter den Kulissen
10.09.2010 | 17:38 Uhr 2010-09-10T17:38:00+0200
Plettenberg.Mit der ehrenamtlichen Arbeit, die hinter den Kulissen des P-Wegs geleistet wird, könnte man ein ganzes Logistikunternehmen beschäftigen. Mit der Materialbeschaffung fängt es an.
Eine genau festgelegte Menge von Getränken, Verpflegung und Ausrüstung für Sportler und Helfer muss auf jeden einzelnen der schier unzählbaren Streckenposten verteilt werden; je nachdem, ob eine oder mehrere Routen – wie etwa am Grävinglöh – am Streckenposten vorbeiführen.
Für die Verteilung des Materials ist die Verpflegungstruppe von Andreas Voit zuständig. „Wir sind seit Jahren ein eingespieltes Team von etwa zehn Personen“, soVoit. Dementsprechend reibungslos und zügig verlaufe die Bestückung der Paletten am Bauhof und die Anlieferung an die weit verstreuten Streckenposten.
Logistischen Aufwand betreiben auch die „Kalkis“, für das Ausschildern der Strecken verantwortlich. „Der Name daher, weil wir früher mit einer Art Streufahrzeug, aus dem der Kalk rieselte, die Routen markiert haben“, grinst Nikola Großheim, die die über 25 Kalkis koordiniert.
Dieses Verfahren war zu arbeitsintensiv, Regen zerstörte Markierungen, ständig musste Nachschub her. So stieg man auf Beschilderungen um. „Bereits Donnerstag sind wir fast fertig geworden“, teilt sie mit.
Keine Irritationen
auf dem Parcours
Was nicht heißt, dass sich die Kalkis ausruhen können: Seit heute früh um fünf Uhr waren sie zur Kontrolle auf den Strecken unterwegs. Geklaute Schilder müssen ersetzt, umgestoßene wieder aufgerichtet werden. „Bei den Bikern muss das schnell gehen.“ Aufräumen zählt auch zu den Aufgaben.
Schilder überall da, wo die Route unklar sein könnte. Großheim ist stolz auf ihre unermüdlichen Einsatzkräfte: „Wenn meine Kalkis nicht wären, gäbe es keinen P-Weg.“
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