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Nichtraucherschutzgesetz

Kampfansage an blauen Dunst

14.02.2012 | 18:19 Uhr
Kampfansage an blauen Dunst
Im September soll das neue Nichtraucherschutzgesetz inkrafttreten - viele Raucher sind verärgert, gehört die Zigarette am Tresen doch für die meisten dazu, wie hier im Gasthof Käsebrink. Manche Gastwirte befürchten deutliche Umsatzeinbußen.

Plettenberg.Uneingeschränktes Rauchverbot für die Gastronomie. Ausnahmeregelung für Brauchtumsveranstaltungen, Festzelte und Raucherclubs aufgehoben. Raucherräume in Kultur- und Freizeiteinrichtungen abgeschafft. Das sind Eckpunkte eines Entwurfs zur Änderung des Nichtraucherschutzgesetzes NRW.

Sollte es ab 1. September so kommen, heißt das auch für Plettenberg: In Schützenhallen und -festzelten, in Kneipen, Biergaststätten und Spielcasinos glimmt künftig keine Kippe mehr. Während die einen Sturm laufen, sehen andere Betroffene der Gesetzesverschärfung gelassen entgegen. Einig sind sich die meisten, dass eine so strikte Regelung den Bürger in gewisser Weise entmündigt.

„Fürs Schützenfest ist das weniger eine Katastrophe“, findet Frank Schmidt, Vorsitzender der Eiringhauser Schützen. Man werde eben draußen Möglichkeiten schaffen, wenn im Festzelt nicht mehr geraucht werden darf. „Wenn immer wieder Leute rausgehen, sprengt das zwar etwas die Gesellschaft. Ich glaube aber eher nicht, dass das einen deutlich negativen Einfluss auf die Feierlaune hat“, sagt er. So das Gesetz in Kraft trete, müsse man sich den Gegebenheiten eben beugen.

Sein Amtskollege Dirk Thomée von der Plettenberger Schützengesellschaft sieht das ähnlich: „Wenn uns das Rauchverbot vor unlösbare Probleme stellen würde, hätten wir etwas falsch gemacht. Das Schützenfest lebt nicht vom Rauchen, und das Schützenwesen wird an diesem Gesetz bestimmt nicht zugrunde gehen.“

Allerdings empfindet er das Verbot als zu scharf: „Rauchen gehört für viele zur Kommunikation. Ein so rigoroses Verbot ist falsch“, so Nichtraucher Thomée, der Gäste bei sich zu Hause auch rauchen lässt. „Die Leute wissen selber, was sie tun. Wer darauf besteht, Zigarettenqualm nicht ausgesetzt zu sein, sollte eben nicht an bestimmte Orte gehen.“

Gerade Wirte von Bierwirtschaften rechnen mit Umsatzeinbußen, weil viele Stammgäste Raucher sind. „Schwachsinn“, empört sich Gerd Eweler, Besitzer der Gaststätte Plankemann in Eiringhausen, in deren Eingang ein Papp-Kellner demonstrativ ein Schild mit dem Hinweis „Hier Rauchen erlaubt“ präsentiert (siehe Bild rechts). Lange hätte die Politik von Rauchern profitiert und auf einmal würden sie verteufelt.

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Kommentare
15.02.2012
23:26
Kampfansage an blauen Dunst
von kuhgummikuh | #4

Gott, sind Sie schwer von Begriff.
Ich besuche recht häufig Kneipen, und ob Sie es glauben oder nicht, auch Restaurants.
In Zukunft vielleicht noch häufiger, wenn ich den Gestank, den Sie verbreiten, nicht mehr ertragen muß.
Warum geben Sie keine Ruhe. Der Apfel ist geschält. Die demokratische Mehrheit hat sich durchgesetzt. Hören Sie doch endlich Ihr Gejammer auf.

1 Antwort
VERBOTSWUT
von vonBraackenssieck | #4-1

Dann Sei auch ein Held und mache wie ich deinen Namen bekannt. Und dann gehe in eine Kneipe und behaupte das Gleiche und vor allem auch in gleichem überheblichem Ton wie hier.
Demokratien haben bisher mit allen Formen von Verbotswut, Tadelsucht und diktatorische Gesetzgebung abgerechnet.
Ich würde, übrigens, an Eurer Stelle lieber ein Fleischverbot propagieren.

15.02.2012
19:26
Kampfansage an blauen Dunst
von vonBraackenssieck | #3

Ich versuche es noch mal.
Wie oft haben Sie jemals eine Kneipe oder sogar ein Restaurant besucht? Wir reden dann nicht über Schnellimbisse.

15.02.2012
15:58
Entspannt euch ...
von kuhgummikuh | #2

Früher habe ich mich auch immer mit Verve in diese Raucher/Nichtraucher-Diskussionen gestürzt. Heute verfolge ich die Diskussionen eigentlich nur noch, weil die Argumente der Raucher in ihren Rückzugsgefechten (etwas anderes ist das nicht, glaubt es mir!) wirklich immer witziger werden. So werden demnächst Horden von Rauchern gezwungen, nachts auf den Straßen Lärm zu produzieren und unbeteiligte Bürger zu belästigen. Mehr noch, sie werden überall hinurinieren! Und das Ganze auf der Basis "undemokratisch" zustandegekommener Gesetze, die eine parlamentarische Mehrheit beschlossen hat bzw. beschließen wird.
Dass Rauchverbote in Kneipen zum vollständigen Aussterben von Kneipen insgesamt führen werden, haben wir ja schon gelernt; auch, dass besagter aktiver Nichtraucherschutz den Zusammenbruch des kompletten Staatshaushalts bewirken wird. Und dass Raucher "tolerant" sind, weil sie Nichtraucher in Kneipen dulden, während Nichtraucher als unheimlich "intolerant" gelten, weil sie einfach nicht einsehen wollen, dass sie ja auch woanders hingehen können, gilt ebenfalls als gesicherte Erkenntnis.
Dann fehlen nur noch ein paar Beispiele aus der Kategorie "absurde Vergleiche": wenn das Rauchen in Kneipen verboten wird, dann müssten auch
a) das Autofahren in Städten;
b) das Trinken in der Kellerbar;
c) das Eisessen für Dicke;
d) die Hunde für die Blinden
verboten werden, weil, alles andere ist ja ungerecht.
Herrlich, wirklich herrlich! Macht weiter so, liebe Raucher, in diesen traurigen Zeiten seid ihr ein echter Lichtblick für mich.

1 Antwort
Kampfansage an blauen Dunst
von vonBraackenssieck | #2-1

Waren Sie jemals in einer Kneipe ? Waren Sie überhaupt mal in einer Gaststätte ausser Fastfood restaurants?

15.02.2012
12:37
Kampfansage an blauen Dunst
von vonBraackenssieck | #1

Die Welt AD 2011
200, wovon 185 Nichtraucher konnten, sich in Durban im völlig rauchfreien Kongresszentrum nicht einigen über die Weltbedrohenden CO2 Emissionen.
Und trotzdem gibt es Menschen, die sich aufregen über ein bisschen Rauch in Gaststätten, die sie auch noch ganz einfach meiden können. Es gibt in Bayern sogar eine sich selber Ökopartei nennende Gruppe die anstatt, sich mit der Ökologie zu beschäftigen, eine ungeheuere Menge Energie verschwendet (warum wohl) bei einem Versuch die Welt, mittels eines Volksbegehrens, Fast-Food-Reif zu machen, eine ganze Kultur zu vernichten und Millionen Mitbürger die Lust auf einen gemütlichen Abend zu entnehmen. Ich erlebe fälle, wobei Menschen die ihre Kneipe, Stammtisch als zweites Zuhause betrachten, verboten wird, obwohl auch der Inhaber, sein Personal und 90% der Kundschaft rauchen, zu rauchen. Ich finde es unbegreiflich das in einer Demokratie eine kleine Mehrheit eine kleine Minderheit so meint Regieren zu können, obwohl es sehr gute Alternative gibt.
Anfangs angekündigt als “Nichtraucherschutz” (basiert auf die große Lüge über die Gefahren vom Passivrauch) haben sich diese “Gesetze” mittlerweile entfaltet als absurde und diktatorische Gesetzgebung. Mit anscheinend als Hauptmotiv nur noch: „ich finde, dass es stinkt“ dabei wäre es doch so einfach. Ein Schild “Raucher” oder “Nichtraucher” würde doch reichen. So könnten Erwachsenen selber entscheiden und auch das Personal hätte die Wahl “hier arbeite ich ja oder nicht”. So hätte man auch noch Abermillionen an Steuern bei der Gesetzgebung und vor allem bei der Kontrolle des Vollzugs sparen können.
Wie weit gehen die Bemühungen der Regierungen noch? Eine neue Idee wäre ein Aufkleber auf jeder Bratwurst “Diese Wurst ist fett und kann daher tödlich sein”
Ich rate den verantwortlichen Gesetzgebern, und den hier mitlesenden Verbotsfanatikern, zehn Minuten in einer geschlossenen Garage zusammen mit einem laufenden Motor zu verbringen, so lernt man, was, im Gegensatz zu ein bisschen harmlosen Tabakrauch, wirklich gefährliche Abgase sind.(Nicht tun natürlich denn es ist wirklich tödlich).
Was leider immer auffällt, ist die unglaublich aggressive Intoleranz einiger Antiraucher. Alles darf rauchen nur Menschen nicht. Na ja, ich wünsche die Nichtraucher, eventuell vielen Spaß mit den neuen Düftchen (Körpergeruch, Mundgeruch, penetrante Parfüme) in den von Rauchern befreiten Etablissements, solange es diese noch gibt natürlich.

1 Antwort
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von Hui-Buh | #1-1

Na, mal wieder den Standard-Text reinkopiert?

Liebe Leute, bitte mal goggeln, ihr werdet euch wundern wie oft der Text im Net auftaucht. ;-)

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