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Schützenverein Herscheid

Jugend-Initiative gut für Schützen

10.02.2012 | 14:15 Uhr
Jugend-Initiative gut für Schützen
Jungschützen Herscheid: Sie setzten ihre Idee der Apres-Ski-Party in die Tat um und sorgten für positive Nachrichten über die Herscheider Schützen: Theresa Berg (li.) und Julia Vedder (re.) von den Jungschützen, zusammen mit Ramona Hesse von der Landjugend.

Herscheid.„Von dieser Veranstaltung profitiert nicht nur die Jugendabteilung unseres Vereins, sondern, so hoffe ich, der gesamte Herscheider Schützenverein“, so der Vorsitzende der Schützen Lothar Schröder wenige Tage nach der gelungenen ersten Apres-Ski-Party der Jungschützen und der Landjugend.

Dabei geht es dem Vorsitzenden gar nicht mal um das Finanzielle. „Es zeigte sich ja schon sehr bald, dass wir uns hinsichtlich der finanziellen Absicherung keine Gedanken machen mussten, auch wenn diese lange bei den Vorstandskollegen vorlagen“, so Schröder weiter, der sich durchaus eine Wiederholung der Veranstaltung vorstellen kann. „Es muss ja nicht jedes Jahr sein, aber aus jetziger Sicht halte ich persönlich eine Wiederholung, in welcher Form auch immer, für erstrebenswert“.

Schröder ging es, nach zuletzt eher negativen Meldungen über die Schützen, wie das Ende der Donnerbüchsen und die Absage der Schützenfestkapelle aus Lichtringhausen, eher um positive Meldungen, die die Schützen wieder in ein angenehmeres Licht stellen. „Bezüglich der Schützenfestkapelle von Blau-Weiß Licht-ringhausen stehen wir im Übrigen mit dem Vorsitzenden der Lichtringhausener in Kontakt und werden selbstverständlich im März zum Konzert der Lichtringhausener fahren. Alles Weitere sehen wir danach“, so der Herscheider Vorstand.

Was die Verwendung des Überschusses aus der Apres-Ski-Party betrifft, so ist Schröder noch vorsichtig. „Erst einmal freuen wir uns, dass aus der Party auch Geld übrig geblieben ist. Dieses Geld liegt erst einmal auf dem Konto des Schützenvereins, wo es hinge-hört.“ Wie nun der Betrag weiter investiert wird, liegt nicht allein in Schröders Hand. „Was die finanziellen Investitionen betrifft, so wird dies grundsätzlich im Vorstand beschlossen. Aber sicherlich müssen wir dabei die Arbeit und Leistung der Jugend mit berücksichtigen.“

Inwieweit Geld für Karussells für das Schützenfest zur Verfügung gestellt wird, will Schröder ebenfalls nicht allein entscheiden. „Sicherlich wären Fahrgeschäfte auf dem Platz schön. Sie müssen aber auch angenommen werden. Geld aufzuwenden, nur damit Fahrgeschäfte vor Ort sind, die dann leer stehen, wäre sicherlich auch nicht zweckmäßig.“

Die Jugend wird nun gespannt die nächsten Vorstandssitzungen abwarten. Es bleibt zu hoffen, dass auch die bis zuletzt hartnäckigen Kritiker des Vereins, die gute Organisation und Arbeit der Jugend und der freiwilligen Helfer endlich respektieren und anerkennen, damit die Jugend aus ihrer Arbeit weiter profitiert. Denn bei der Jugend liegt nach dem jüngsten Erfolg nicht nur die Basis für einen guten Namen der Schützen, sondern der Fortbestand des Vereins allgemein.

Volker Halbhuber

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