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Heiße Erfahrung für 30 Mitglieder der Europäischen Landjugend

04.11.2011 | 15:58 Uhr
Heiße Erfahrung für 30 Mitglieder der Europäischen Landjugend
Nach einigen Trockenübungen spuckten die Seminarteilnehmer unter dem Stephansdachstuhl Feuer was das Zeug hält.

Plettenberg.   Michael Schwab, gebürtiger Plettenberger und Vorsitzender der Europäischen Landjugend, blickt auf eine „rundum gelungene Woche“ zurück. Seit Sonntag befinden sich knapp 30 junge Europäer aus allen Himmelsrichtungen zum Herbstseminar in der Vier-Täler-Stadt.

Michael Schwab, gebürtiger Plettenberger und Vorsitzender der Europäischen Landjugend, blickt auf eine „rundum gelungene Woche“ zurück. Seit Sonntag befinden sich knapp 30 junge Europäer aus allen Himmelsrichtungen zum alljährlich an verschiedenen Orten des Kontinents stattfindenden Herbstseminar in der Vier-Täler-Stadt.

Sehnsucht geweckt
nach Plettenberg

Unter dem Dach des ausrichtenden Westfälisch-Lippischen Landjugendverbandes (WLL) drehte sich sieben Tage lang Vieles um das Thema Ehrenamt. Am heutigen Samstag befinden sich aber auch reichlich kulturelle und zwischenmenschliche Erfahrungen im Rückreisegepäck der Seminarteilnehmer.

„Viele finden es hier in Plettenberg einfach schön und sind hellauf begeistert von der umliegenden Landschaft“, verrät ein sichtlich zufriedener Michael Schwab und ergänzt mit einem Augenzwinkern: „Als wir am Mittwoch auf Exkursion bei der Landjugendgruppe in Hamm-Pelkum waren, hatten die meisten schnell Sehnsucht nach Plettenberg.“

Besonders gern erinnert sich Schwab an den Besuch der Feuerwache am Wall. „Eigentlich haben wir einen theoretischen Vortrag über die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr erwartet“, erklärt der 28-Jährige. „Was wir zusätzlich bekamen, war ein herrlicher Blick über die Dächer der Stadt von der Drehleiter aus.“

Gemeinsames Feuerspucken unterm Stephansdachstuhl

Neben einigen gemeinsamen Sitzungen im SGV-Heim Haltepunkt Hestenberg stand auch eine Betriebsbesichtigung des Plettenberger Traditionsunternehmens H.B. Seissenschmidt auf dem prall gefüllten Seminarprogramm. Trotz des Terminstresses sei der „Spaß der Teilnehmer aber jederzeit spürbar“ gewesen, versichert Schwab.

Bestes Beispiel dafür war das gemeinsame Feuerspucken unter dem Stephansdachstuhl.

Christian Peters, Sozialarbeiter, Erlebnispädagoge sowie WLL-Bildungsreferent, nahm sich am Donnerstagabend auf dem Alten Markt einige Stunden Zeit, um den mutigen Jugendlichen die richtige Technik und vor allem nötige Sicherheitsvorkehrungen näher zu bringen.

Nach einigen Trockenübungen mit Essig statt Petroleum im Mund erhellten die begeisterten Europäer den Alten Markt wenig später mit selbstgespucktem Feuer.

Reibeplätzchen für 30 hungrige Personen

Während die stolzen Seminarteilnehmer im Anschluss erleichtert die neue Erfahrung mit dem heißen Element bei kühlen Getränken verarbeiteten, war der umtriebige Schwab schon ganz mit dem Folgetag beschäftigt: „Morgen früh heißt es, zusammen mit meiner Mutter Heike Reibeplätzchen für 30 hungrige Leute zu braten.“

Constantin Pantel

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