Gertrud-Bäumer-Berufskolleg informiert über Bildung und Abschluss
14.02.2010 | 19:00 Uhr 2010-02-14T19:00:00+0100Plettenberg. Über die vielfältigen Bildungs- und Abschlussmöglichkeiten informierte am Samstag das Gertrud-Bäumer-Berufskolleg (GBBK) in Eiringhausen.
Der Beratungstag gibt den Schülern die Möglichkeit, ihre berufliche Zukunft zu planen, die Lehrkräfte und Schüler der Einrichtung helfen dabei und geben Tipps.
„Wenn die Schüler ihre Sichtweise darlegen und vom Schultalltag berichten, ist das für die Interessenten meist von Vorteil”, weiß Standortleiter Lutz Schäfer. „Wir fragen jeden, welchen Abschluss er mitbringt und welchen Bildungsweg er einschlagen möchte und bieten auf Basis dessen mehrere Laufbahnen, die bei uns infrage kommen an.”
Neben dem Fachabi für das Sozial- und Gesundheitswesen kann man am GBBK auch die allgemeine Hochschulreife in Kombination mit einer abgeschlossenen Erzieher-Ausbildung machen. „Das ist ein kombinierter Bildungsgang”, erklärt Schäfer. Der Vorteil des GBBK sind diese Doppelqualifikationen: Berufsabschlüsse, berufliche Grundbildung und gleichzeitig allgemein bildende Schulabschlüsse vom Hauptschulabschluss bis zum Abitur können erreicht oder nachgeholt werden.
Weiterhin sind sogenannte Berufsgrundschuljahre möglich. „Unter Umständen kann das sogar als erstes Ausbildungsjahr anerkannt werden”, so Schäfer. Dies stelle eine Alternative zur Ausbildung oder eine Übergangsform dar. "Bevor man die eigentliche Ausbildung anfängt, kann man sich zunächst weiterbilden. Ausbildungen werden für Berufe in den Bereichen Erziehung, Kinderpflege, Sozialhilfe, Hauswirtschaft und Körperpflege angeboten.
Attraktiv sei das GBBK auch durch die G8-Problematik geworden, da hier wie gehabt drei Jahre Oberstufenunterricht angeboten werden.
„Für viele ist das Berufskolleg eine Chance, sich auf das, was sie interessiert, zu spezialisieren” erklärt Pressereferent Karsten Meininghaus. Dafür stehen neben den klassisch ausgebildeten Lehrern auch Fachkräfte aus der Berufspraxis bereit. „Eine Ärztin im Bereich Gesundheitswissenschaften, zwei Friseurmeisterinnen, examinierte Pflegekräfte - diese Fachkräfte haben Berufserfahrung und können das manchmal besser und anschaulicher vermitteln”, findet Meininghaus.
In den letzten Jahren seien diese Stellen stärker für Seiteneinsteiger geöffnet worden, wovon die Schule profitiere, da der Bezug zum Beruf mehr ausgeprägt sei.
0mitdiskutieren