Für das Wild einsetzen
21.10.2008 | 19:40 Uhr 2008-10-21T19:40:00+0200
Plettenberg. „Alles hat seine Zeit, seinen Ort.” Der Festabend solle ausschließlich der fröhlichen Feier gewidmet sein und nicht der langen Reden, hielt Robert Lützenkirchen seine Ansprache im luftigen Ansitz zur 100-Jahr-Feier des Hegerings Plettenberg kurz.
Doch sollten die beiden anderen Festredner am Samstagabend in der Schützenhalle nicht gänzlich ungehört bleiben. Wäre da doch der ehemalige langjährige Hegeringsleiter Hans Walter Pfeiffer, dem der Hegering nach 40-jähriger „Dienstzeit” zu großem Dank verpflichtet sei. „Wir werden zusehen, dass wir dein Erbe fortsetzen. Der Dank geht zudem an alle Mitglieder, die den Hegering durch gemeinschaftliches Handeln mitgeprägt und gepflegt haben”, sagte dessen nachfolger Lützenkirchen.
„Mit diesem Abend verbinde ich die Hoffnung, dass es weiter geht wie die letzten 50 Jahre und die Zukunft uns erlaubt, weiter das zu tun, was wir jetzt machen – nämlich uns für das Wild einsetzen.”
Pfeiffer wünschte allen Jägern, nachdem er eindringlich auf deren Aufgabenfeld hingewiesen hatte, immer eine ruhige Hand, keine „Mucken” und den besten Anlauf für die Zukunft. Für Rat und Verwaltung der Stadt Plettenberg übermittelte stellv. Bürgermeisterin Martina Reinhold Glückwünsche zum „100.”. In einem Gedicht zitierte sie die höchst eigene Sprache der Jäger, die der Laie ohne Übersetzung kaum zu verstehen vermag.
Zu guter Letzt meinte Dr. Matthias Dunkel, stellv. Vorsitzender der Märkischen Kreisjägerschaft und Leiter des benachbarten Hegerings Herscheid, dass seine Vorredner nun alles gesagt haben und ihm nur übrig bliebe, für die Zukunft alles Gute zu wünschen. Wichtig sei, dass es weiterhin möglich bleibe, mit Freude jagen zu dürfen.
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