Fünfte Auflage noch offen
25.09.2008 | 22:30 Uhr 2008-09-25T22:30:00+0200
Voraussichtlich erst Ende Oktober nach einer weiteren Sitzung fällt das P-Weg-Team die Entscheidung, ob in den Tagen vom 11. bis 13. September 2009 eine fünfte Auflage des Internationalen P-Weg-Marathons stattfindet.
Das teilte Teamsprecher Michael Schröder gestern auf Anfrage der WR als Ergebnis einer ersten Bilanztagung am Mittwochabend mit. Bis dahin stünden noch Gespräche mit Forstverwaltung, Jägern und Waldbesitzern an. Erst danach sei das P-Weg-Team zu einer definitiven Aussage bereit. Generell herrsche im P-Weg-Team durchaus die Bereitschaft, so schnell wie möglich die Weichen für einen 5. P-Weg-Marathon 2009 zu stellen.
„Am Mittwoch haben wir ausschließlich die gerade gelaufene P-Weg-Veranstaltung reflektiert und uns gefragt, wo Sand im Getriebe war”, so Schröder. Grundsätzlich sei die Bilanz sehr positiv ausgefallen. Diskutiert worden seien „eher Kleinigkeiten, an denen es hakte, die sich bei einer Veranstaltung dieser Größenordnung aber nie ganz ausschließen lassen”. Zum Beispiel soll bei einem möglichen nächsten Marathon dem Wunsch nach Sitzgelegenheiten für erschöpfte Läufer, Walker, Wanderer im Zielbereich nachgekommen werden.
Kritik wird ernst genommen
Eng orientiert hätten sich die Verantwortlichen bei ihrer Manöverkritik an den Anregungen von Teilnehmern oder Zuschauern im Gästebuch auf der Homepage www.p-weg.de. „Das nehmen wir sehr ernst”, versichert Schröder. Insbesondere aus den Fehlern, die bei der Premiere des Kids-Race zum Auftakt am Freitagabend gemacht wurden, gelte es zu lernen, falls es im nächsten Jahr zur Neuauflage kommen sollte. Teammitglied Kay Hömberg als Ideengeber für dieses Kinderrennen will das Konzept überarbeiten und Verbesserungsvorschläge darin einfließen lassen.
Debattiert wurde am Mittwoch auch der häufig von Zuschauern geäußerte Wunsch nach einem verkaufsoffenen Sonntag. „Da sollten wir uns mal mit den Einzelhändlern zusammensetzen”, meint Schröder. In der Tat hält er es für die Händler für interessant, wenn sie sich mit kreativen Angeboten oder Aktionen, passend zur Sportveranstaltung, einbringen würden. „Da kann die Parfümerie doch zum Beispiel spezielle Duschgels oder Körperlotions für Sportler anbieten, das Modehaus sportliche Kleidung, der Elektrohändler kleine Föns für die Sporttasche oder die Buchhandlung Wanderkarten für Plettenberg und das Sauerland sowie Sportliteratur vom Trainingsplan bis zur Sportdokumentation”, sprudelt es aus Schröder von Anregungen als Gesprächsgrundlage.
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