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Eiringhausen

Eiszeit legt Baustelle lahm

18.02.2010 | 18:00 Uhr

Plettenberg. Der Zeitplan zur Neugestaltung des Bahnhofs in Eiringhausen wird durch den strengen Winter nicht eingehalten werden können. Darüber hinaus sieht Bauamtsleiter Bernd Merhofe in Plettenberg aber keine außergewöhnlichen Beeinträchtigungen für die Bautätigkeiten durch Schnee und Frost.

„Vor 30, 40 Jahren galt so ein Winter wie jetzt als völlig normal”, bleibt Merhofe im Blick auf laufende oder geplante Bauprojekte gelassen. Denn auch in milderen Wintern wie in den Vorjahren seien die Arbeiten auf Baustellen in der Regel erst wieder ab Mitte März in vollem Umfang aufgenommen worden.

Lahmgelegt hat die „Eiszeit” allerdings die Baustelle Bahnhof. „Bei Minustemperaturen kann man nicht betonieren”, stellt der Bauexperte im Rathaus dazu lapidar fest.

Die neue Unterführung sei allerdings schon „zu mehr als 90 Prozent fertig”, so Merhofe. Er schätzt, dass die abschließenden Arbeiten an der Rampe zur Breddestraße noch rund vier Wochen Zeit in Anspruch nehmen werden. „Wann diese vier Wochen beginnen, lässt sich derzeit aber nicht bestimmen.”

Einbau der Aufzüge verzögert sich

Wie seitens der im Auftrag der Bahn tätigen Baufirma zu Merhofe durchgesickert sei, könnte sich der Einbau der Aufzüge im behindertengerecht angelegten Fußgängertunnel erheblich verzögern. Dies stehe aber nicht im Zusammenhang mit dem Dauerfrost. „Es war sogar von Juni die Rede.” Bislang war immer das Frühjahr als Termin genannt worden.

Keinen Einfluss habe der Winter auf die noch anstehenden Hochbaumaßnahmen. So geht Merhofe davon aus, dass in Kürze sowohl die zum Lennestadion gelegene Fensterreihe der alten Sporthalle Böddinghausen, als auch die Fenster der Martin-Luther-Schule mit Blick auf die Königstraße erneuert werden können. Die Mittel für beide Maßnahmen werden dem Konjunkturpaket II der Bundesregierung entnommen.

In den nächsten Tagen soll zudem der Zuschussantrag für den Ausbau eines Raums zur sogenannten „pädagogischen Übermittagsbetreuung” am Albert-Schweitzer-Gymnasium (ASG) rausgehen, erklärt Merhofe. Dieser Anbau soll sich künftig an die Pausenhalle zwischen ASG-Hauptgebäude und Sonderklassentrakt in Ausrichtung zum Pausenhof anschmiegen. Zuschüsse für den Ausbau einer „Mensa” im Feierraum der Geschwister-Scholl-Realschule (die WR berichtete) sind bereits bewilligt. Beide Projekte werden zum Teil aus Mitteln des Konjunkturpakets II des Bundes sowie des 1000-Schulen-Programms des Landes NRW finanziert und sollen möglichst im nächsten Sommer verwirklicht werden.

Bernd Maus

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